Steinhagener Sozialdemokratinnen wollen mehr Frauen in Führungspositionen sehen SPD-Frauen für Paritätsgesetz

Steinhagen (WB). Männer und Frauen leben im Verhältnis von rund 1:1 auf der Welt, in Deutschland auf jeden Fall. Doch werden Frauen in Führungspositionen keinesfalls ähnlich repräsentiert. Eine Tatsache, der sich die Frauen des SPD-Ortsvereins entgegenstellen.

Von Eische Loose
Mehr Frauen an die Spitze (von links): Ina Bolte, Verena Venjakob mit Emma, Sarah Süß, Henrike Hollweg-Lohrer, Lina Hartleif, Sabine Godejohann und Maïda Ntinos.
Mehr Frauen an die Spitze (von links): Ina Bolte, Verena Venjakob mit Emma, Sarah Süß, Henrike Hollweg-Lohrer, Lina Hartleif, Sabine Godejohann und Maïda Ntinos. Foto: Eische Loose

Beispiel: der Bundestag. In der Wahlperiode 2013 bis 2017 war die Beteiligung von Frauen mit 36 Prozent auf dem höchsten Stand. Doch im jetzigen Bundestag sitzen nurmehr 30 Prozent Frauen. Das beunruhigt selbst in Steinhagen, wo die Situation derzeit noch wesentlich besser ist. So gehören nach Auskunft der Vorsitzenden Sabine Godejohann 17 Frauen zur 33 Personen starken Fraktion, acht von 17 Ratsmitgliedern sind Frauen. „Das liegt am Direktmandat“, sind sich die Frauen einig.

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Frauen müssen mehr Zutrauen haben zu sich selbst und auch zu anderen.

Lina Hartleif

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Die SPD-Frauen sind sich sicher, dass über den rechtlichen Weg eines neuen Wahlrechts mehr Frauen zu gewinnen sind. Ihr Mittel lautet Paritätsgesetz. „Es geht aber auch darum, die Frauen zum Mitmachen-Wollen zu bewegen“, meint Sabine Godejohann.

Lina Hartleif stimmt zu: „Frauen müssen mehr Zutrauen haben zu sich selbst und auch zu anderen.“ Denn wo keine Frauen sind, können sich auch keine einbringen. Zum Frauentag am 8. März wollen die Sozialdemokratinnen erneut die Aufmerksamkeit schärfen.

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