Vorbereitungen laufen in der Patthorst und auf dem Ströhen für das Amprion-Projekt Stromtrasse wird nun hochgerüstet

Steinhagen  (WB/anb). Die Arbeiten zur Aufrüstung der Hochspannungsleitung zur Höchstspannungstrasse haben auch in Steinhagen begonnen. Seit einigen Tagen sind die Mitarbeiter des in Berlin ansässigen Unternehmens Europten an verschiedenen Stellen in der Gemeinde tätig. Wie mehrfach berichtet, baut Amprion die bestehende Stromtrasse, die heute 110 kV führt, auf 380 kV aus.

Erdarbeiten in großem Stil in der Patthorst: In der Verlängerung der Straße Schwarzes Feld ist der Bagger mit den Vorbereitungen für den Neubau der Masten beschäftigt.
Erdarbeiten in großem Stil in der Patthorst: In der Verlängerung der Straße Schwarzes Feld ist der Bagger mit den Vorbereitungen für den Neubau der Masten beschäftigt. Foto: Bluhm-Weinhold

In Steinhagen hat es im Gegensatz zu Isselhorst und Borgholzhausen im Planfeststellungsverfahren kaum Widerspruch gegeben, da die Trasse weitgehend über landwirtschaftlich genutzte Flächen und durch den Wald führt. Doch dem Altenpflegeheim an der Ströher Straße oder auch der Hundeschule kommt sie recht nahe.

Masten werden bis zu 70 Meter hoch

Die Masten werden massiv erhöht von derzeit 35 auf bis zu 70 Meter, wie Rainer Drouyn sagt, im Steinhagener Rathaus für alle Belange der Gemeinde in dem Bauvorhaben zuständig. Leicht versetzt zu den alten Masten, die abgebaut werden, entstehen die Standorte der neuen.

Baustraßen aus gebundener Schotterdecke sind inzwischen etwa in der Patthorst angelegt worden sowie auf Flächen auf dem Ströhen. Betonmischer werden darüber fahren, wenn die gewaltigen Fundamente für die hohen Masten gegossen werden, oder wenn die Teile der Masten geliefert werden. Sie werden laut Drouyn später zurückgebaut. Sensible Bereiche wie das Wasserschutzgebiet der Patthorst sollen weitgehend nicht berührt werden. Auf dem Ströhen hat Europten aber schon eine neue Zufahrt suchen müssen, weil der zunächst geplante Weg durch die Randbereiche des geschützten Heideweihers führen sollte. Bürger können sich mit Fragen ans Rathaus wenden, Rainer Drouyn hat dort die Pläne oder leitet Anfragen an Europten weiter.

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