Ein Jahr SB-Filiale Steinhagen-Brockhagen: Volksbank und Sparkasse geben noch keine weitere Prognose
Banken warten weiter ab

Steinhagen-Brockhagen  (WB/vh). Zwischenbilanz für das Selbstbedienungszentrum der Banken in Brockhagen: Seit mittlerweile einem Jahr betreiben die Volksbank Bielefeld-Gütersloh und die Kreissparkasse Halle an der Harsewinkeler Straße 2 gemeinsam ein SB-Zentrum . Ein weiteres Jahr soll es in dieser Form bestehen bleiben; wie es danach in Brockhagen weitergehen könnte, dazu halten sich die beiden Geldinstitute derzeit noch bedeckt.

Freitag, 07.02.2020, 05:32 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 12:48 Uhr
Zwei Geldinstitute, eine SB-Filiale: Das ist derzeit der Stand der Dinge in Brockhagen. Foto: Volker Hagemann

2018 hatten Volksbank und Kreissparkasse angekündigt, ihre Filialen in Brockhagen zum Jahresende 2018 zu schließen. Lediglich ein gemeinsam betriebener Geldautomat sollte in dem 3200-Einwohner-Ortsteil erhalten bleiben. Zahlreiche Bürger befürchteten, „abgehängt“ zu werden, und im Juni 2018 formierte sich Protest : Auf Anregung von Lars Steinmeier, Karsten Hoffmann und weiteren Mitstreitern riefen Brockhagener Vereine eine Unterschriftensammlung ins Leben, um die Banken zum Umdenken zu bewegen.

1323 Unterschriften kamen zusammen. Die Filialen schlossen zwar trotzdem, dennoch erfüllten sie eine Minimalforderung: Im SB-Zentrum haben sie außer einem Geldautomaten zum 1. Februar 2019 auch SB-Terminals für Überweisungen und andere Bankgeschäfte installiert – für einen „Übergangszeitraum“ von zunächst zwei Jahren.

Entscheidung soll erst Ende 2020 getroffen werden

Der Zwischenstand nach einem Jahr: „Das SB-Zentrum in Brockhagen läuft einwandfrei“, berichten die Unternehmenssprecher Heidi Kirsch von der Kreissparkasse und Dennis Will von der Volksbank unisono. Zwar habe es zu Beginn „hin und wieder technische Probleme mit dem Geldautomaten“ gegeben, doch im Sommer 2019 sei dieser durch einen Geldautomaten ersetzt worden, „der auf dem neuesten technischen und sicherheitsrelevanten Stand ist“.

Beide Institute wollen die verbleibenden Monate der auf zwei Jahre angelegten Übergangszeit erst abwarten, „um dann anhand der vorliegenden Erfahrungen über den weiteren Betrieb entscheiden zu können.“ Auch zum Kundenverhalten und zu Nutzungszahlen wollen sich Heidi Kirsch und Dennis Will derzeit noch nicht äußern.

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