Krimiautorin Gisela Garnschröder liest in Gemeindebibliothek
Ist der Gärtner der Mörder?

Steinhagen (WB/nica). Sie liebt Spannung. Sie liebt es, die Fantasie schweifen zu lassen. Und sie findet es toll, Kriminalfälle aufzuklären. Genau deshalb schreibt Gisela Garnschröder Kriminalromane. Die Landfrauen Brockhagen-Kölkebeck haben sie für Donnerstag, 6. Februar, 19 Uhr zu einer Lesung in die Steinhagener Gemeindebibliothek eingeladen.

Sonntag, 02.02.2020, 07:34 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 07:40 Uhr
Krimiautorin Gisela Garnschröder liest in Steinhagen. Darauf freuen sich Gemeindebibliothekarin Manuela Heinig (hinten rechts) und Sigrid Flemming von den Landfrauen. Foto: Nica Winter

In dieser Lesung wird Gisela Garnschröder aus ihrer Krimireihe „Steif und Kantig“ lesen, welche im Jahr 2014 startete. In dieser Buchreihe geht es um die beiden Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig, die ein Verbrechen nach dem anderen aufklären. Der Fall „Gärtner, Gauner und Gänseblümchen“ ist bereits ihr achter.

Die Lesung wird in zwei Teile unterteilt, zwischen denen eine Pause liegt. In dieser Pause werden Snacks, ein Glas Wein und die Bücher angeboten. Die Kosten der Veranstaltung betragen fünf Euro, der Betrag wird ebenfalls in der Pause eingesammelt. Wegen der Planung des Essens ist eine Anmeldungen nötig bei Sigrid Flemming (05204/8128). Bis jetzt sind es laut Flemming schon etwa 26 Anmeldungen.

Ideen aus Zeitungsberichten und aus der JVA

Heute lebt die Gisela Garnschröder (70) in Marienfeld, früher arbeitete sie als Verwaltungsangestellte in der geschlossenen Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede. Ihre Ideen kommen aus Zeitungsberichten und auch aus ihrer Zeit in der JVA. Ihre bisher etwa 25 Krimis sollen jedoch nicht blutig sein, sondern spannend und mit ein bisschen Humor. Ihr ist wichtig, dass der Mörder erst ganz zum Schluss zu erkennen ist, berichtete Garnschröder. Doch sie schreibt nicht nur Krimis: Auch Kinderbücher und einige Liebesromane sowie Kurzgeschichten waren schon dabei. Ihr erstes Buch „Weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz“ veröffentlichte sie im Jahr 2002.

Für einen Roman braucht Garnschröder nie mehr als drei Monate, bevor sie jedoch anfängt zu schreiben, macht sie sich einen Ablaufplan mit Figuren, die neben den beiden Schwestern in ihrem Roman eine Rolle spielen. Der grobe Aufbau, aber auch wer am Ende der Mörder ist, wird schon im Ablaufplan festgehalten. „Natürlich können noch kleine Sachen abweichen, aber das Grundgerüst steht“, erklärt Garnschröder.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7230120?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516077%2F
«Wut und Verzweiflung» - Kritik am zweiten Lockdown
Für viele Restaurants könnte die geplante zweite Schließung im November zu einer Pleite führen.
Nachrichten-Ticker