Brockhagener strömen in Massen zum Neujahrsfeuerwerk der Dorfgemeinschaft
Fantastisches Spektakel am Himmel

Steinhagen-Brockhagen  (WB). Wenige Minuten vor Beginn des Brockhagener Neujahrs-Feuerwerks macht Pyrotechniker Timo Drewitz einen entspannten Eindruck. Alle Vorkehrungen sind getroffen, und zum Glück spielt an diesem kalten Neujahrstag auch das Wetter mit.

Freitag, 03.01.2020, 05:00 Uhr
Buntes Spektakel am sternenklaren Himmel: Das Neujahrs-Feuerwerk lockte zahlreiche Schaulustige auf den Sportplatz, unter ihnen (kleines Foto von links) Lilie mit Luca, Nadja und Ernst Niedermeyer sowie Heinrich und Claudia Ordelheide Foto: Malte Krammenschneider

„Klarer Himmel ist immer super. An Silvester sah das ja ganz anders aus“, sagt Drewitz, der gemeinsam mit Karl-Gideon Lüke vom Bielefelder Unternehmen „Blickfang“ eine beeindruckende Komposition aus Feuerwerk-Effekten und Musik vorbereitet hat. Hunderte Besucher wollen sich dieses von der Brockhagener Dorfgemeinschaft nun schon zum zweiten Mal am Neujahrsabend organisierte Spektakel nicht entgehen lassen.

Am Sportplatz versammeln sich am frühen Abend Klein und Groß, Familien, Freunde, Nachbarn und Bekannte in gemütlicher Atmosphäre. Glühwein, Bratwurst und Crêpes fehlen nicht. „Man kennt sich hier, und das Feuerwerk wird richtig professionell abgefeuert. Das ist schon toll. Vergangenes Jahr waren wir auch hier“, sagt Claudia Ordelheide, die mit ihrem Mann Heinrich und Freunden gekommen ist.

Raketen explodieren mit goldenem Knistern

Allesamt warten sie gespannt darauf, dass das Feuerwerk endlich beginnt, und als plötzlich die bunten Lichterketten rund um die Versorgungs-Stände ausgehen, beginnt das Spektakel. Herbert Grönemeyers Hit „Stück vom Himmel“ ertönt aus den Lautsprechern. Die Raketen jagen in die Luft, bevor sie in bunten Farben und mit goldenem Knistern in etwa 50 bis 70 Metern Höhe explodieren.

„Wir konzentrieren uns heute auf das Höhenfeuerwerk, da die Boden-Effekte beim letzten Mal nicht so gut zu sehen waren. Es müssten insgesamt rund zwölf Kilogramm explosive Masse sein“, erklärt Timo Drewitz. Zwei Tage Vorbereitungszeit sind für das etwa zehn Minuten dauernde und von Liedern der Zehn Tenöre und der berühmten Melodie „Conquest of Paradise“ begleitete Feuerwerk nötig.

Mühen, die sich eindeutig gelohnt haben, denn kurz nachdem der letzte Effekt am Himmel verglüht, brandet großer Beifall auf. „Toll“, „fantastisch“ und „schön“ ist immer wieder zu hören. Die Organisatoren dürften sich auch bei dieser zweiten Auflage bestätigt fühlen: eine Veranstaltung, die sich auch in Zeiten von lebhaften Diskussionen um das Abbrennen von Feuerwerk großer Beliebtheit erfreut und sich etabliert zu haben scheint.

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