Steinhagens kirchliche Helling- und Twistel-Stiftungen sammeln für gemeinnützige Zwecke
Investition in Gartenprojekt

Steinhagen (WB). Beim jüngsten Treffen des Presbyteriums sowie der Verantwortlichen der Helene-Twistel-Stiftung und der Helmut-Helling-Stiftung wurden am Montagabend gleich zwei Neuigkeiten verkündet.

Mittwoch, 06.11.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 05:02 Uhr
Presbyterium und Stiftungsrat unter Vorsitz von Carl Wilhelm Borgstedt (Vierter von rechts) wollen die Erlöse der diesjährigen Spendensammlung in den »Garten der Generationen« investieren, der am Bonhoeffer-Haus entstehen soll. Foto: Malte Krammenschneider

Zum einen konnten im vergangenen Jahr 10.500 Euro für den guten Zweck verwendet werden, und zum anderen steht das Förderziel für das kommende Jahr fest. »2020 wollen wir die Entstehung des Gartens der Generationen unterstützen«, sagte Stiftungsratsvorsitzender Carl W. Borgstedt, der darauf hofft, dass die Spendenbereitschaft der Steinhagener ähnlich hoch bleibt wie in den Jahren zuvor.

Spenden-Briefe werden demnächst verschickt

Gelegenheit, etwas Gutes zu tun, werden die Bürger schon bald haben, denn um den ersten Advent herum soll der alljährliche Spenden-Brief in den Postkästen landen. Dieser enthält neben Kontodaten und Informationen rund um die finanzielle Unterstützung auch Wissenswertes zum Verwendungszweck. So wird von der eingegangenen Spendensumme im nächsten Jahr das Projekt »Garten der Generationen« gefördert: ein Gemeinschaftsgarten mit Spielanlagen, Sitzgelegenheiten und Anpflanzungen, der hinter dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus entstehen soll. »Es soll ein harmonischer Ort sein, an dem sich die Menschen begegnen«, erklärte Pfarrer Christhard Greiling, laut dem die Realisierung des von so vielen Gemeindemitgliedern gewünschten Gartens ohne Spenden nicht zu leisten wäre.

Carl W. Borgstedt ist es derweil wichtig, den Bürgern für die Spendenbereitschaft der Vorjahre einen großen Dank auszusprechen. 11.500 Euro kamen durch den Spenden-Brief im vergangenen Jahr zusammen, wovon 10.500 Euro per Teilfinanzierung unter anderem auch an 42 Familien flossen. »Wir haben Teilnahmen an Konfi-, Jugend- und Kirchenchorfreizeiten ermöglicht«, erklärte Jugendreferentin Andrea Melzer. Wie sie berichtete, werden es immer mehr Bürger, die finanzielle Probleme haben.

Uns ist es wichtig, unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter gut auszubilden.

Jugendreferentin Andrea Melzer

Darüber hinaus profitierte die Begegnungsstätte mit kostengünstigen Angeboten von Tagesfahrten, und zahlreiche Ehrenamtliche wurden mit ermäßigtem Teilnahmebeträgen (Ferienfreizeiten) und Schulungen gefördert. »Uns ist es wichtig, unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter gut auszubilden. Deshalb haben sie unsere Hilfe verdient«, erklärte Andrea Melzer.

Trotz dieses vielfältigen Engagements seien sogar noch Finanzmittel übrig, weshalb Unterstützungsanträge an den Stiftungsrat gestellt werden können.

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