21 Jugendliche aus Hexham zu Gast am Steinhagener Gymnasium
Brexit hindert nicht am Schüleraustausch

Steinhagen (WB/mat). Eigentlich sind Reinhard Lauströer und Mike Smith längst pensioniert – der Schüleraustausch zwischen dem Steinhagener Gymnasium und der Queen Elizabeth High School Hexham ist ihnen aber im Laufe der Jahre zur Herzensangelegenheit geworden.

Sonntag, 07.07.2019, 11:30 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 12:00 Uhr
21 Schüler der Queen Elizabeth High School Hexham haben am Donnerstag das Steinhagener Rathaus besucht. Es ist bereits der zehnte Austausch des SteinGy mit England. Foto: Sara Mattana

Deshalb waren die beiden Lehrer auch am vergangenen Donnerstag mit dabei, als Bürgermeister Klaus Besser zum zehnten Mal eine britische Schülergruppe im Rathaus begrüßte. Seit Sonntag sind 21 Jugendliche aus Hexham in der Gemeinde zu Gast und haben in der kurzen Zeit schon viel erlebt.

Osnabrück und Berlin besichtigt – und zum Ausklang die Oetker-Welt

So haben die beiden Lehrerinnen Maike Pieper und Lindsay Bevan, die den Austausch in diesem Jahr koordinieren, ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt und mit den Briten sowohl Bielefeld als auch Berlin besichtigt. Auch ein Ausflug nach Osnabrück stand auf dem Programm, bevor die 14- bis 16-Jährigen am letzten Tag ihres Aufenthalts die Oetker-Welt besuchten.

Ihren sechstägigen Aufenthalt in Steinhagen haben die Schüler in Gastfamilien verbracht, nachdem die deutschen Schüler bereits im März in England waren. »So etwas ist außergewöhnlich in Zeiten des Brexit, und ich freue mich, dass auch der Besuch im Rathaus ein fester Programmpunkt des Austausches ist«, sagte Reinhard Lauströer, der das Projekt viele Jahre lang organisiert hat und es noch immer begleitet.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6752113?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516077%2F
„Big Brother Award“ für Tesla
Cockpit eines Tesla S: Der US-Konzern erhält den Big Brother-Award, weil der Autobauer reichlich Daten über seine Fahrer sammelt. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker