Kleintransporter fährt zwischen Steinhagen und Künsebeck auf falscher Fahrbahn – kein Unfall
Erneut Falschfahrer auf der A33

Steinhagen/Halle (WB/vh). Erneut wurde auf dem A33-Abschnitt zwischen Steinhagen und Künsebeck ein Falschfahrer gemeldet. Nach Angaben der Polizei Bielefeld meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer am Donnerstagvormittag gegen 10.30 Uhr einen weißen Mercedes-Kleintransporter, der ihnen auf den Fahrbahnen Richtung Osnabrück in falscher Richtung entgegen kam.

Donnerstag, 09.05.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 09.05.2019, 12:48 Uhr
Symbolfoto. Foto: Jörn Hannemann

»Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. Der Transporterfahrer hat die Autobahn rechtzeitig selbst verlassen«, berichtet Polizeisprecherin Sarah Siedschlag. Der Fahrer konnte aber nicht ermittelt werden.

Zuletzt fuhr am 12. Januar eine Frau zwischen den Anschlussstellen Künsebeck und Steinhagen auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück ebenfalls entgegengesetzt in Richtung Brilon, seinerzeit musste laut Polizei mindestens ein Autofahrer dem Fahrzeug ausweichen, um einen Unfall zu verhindern. Kurz zuvor war am 2. Januar ein 81-jähriger Mann auf der A33 zehn Kilometer lang zwischen Wünnenberg-Haaren und Borchen als Falschfahrer unterwegs gewesen.

Erster Geisterfahrer schon kurz nach Eröffnung des Steinhagener Abschnitts

Kurz nach Eröffnung des Steinhagener A33-Abschnitts ist schon am 11. April 2018 der erste Geisterfahrer, ein 83-jähriger Audi-Fahrer aus Steinhagen, unterwegs gewesen. Zu einem Unfall kam es auch hier nicht. Der Mann war in Künsebeck falsch aufgefahren und mit seinem Audi auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück in Richtung Bielefeld/Paderborn unterwegs.

Zwischen Steinhagen und Bielefeld waren dem Geisterfahrer seinerzeit mehrere Autofahrer entgegengekommen, die alle ausweichen konnten. Polizeisprecherin Sarah Siedschlag will aber dennoch nicht von einer Häufung sprechen: »Das liegt unterm Strich zahlenmäßig leider noch im Bereich des Üblichen.«

 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6599170?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516077%2F
Weniger Respekt, bitte
„Stand jetzt spüre ich definitiv keine Verunsicherung“, sagt Fabian Klos. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker