Auf dem Weg zum Steinhagener Schlichte-Park nutzen Baufahrzeuge demnächst die Alte Kirchstraße
Durch diese Gasse müssen sie kommen

Steinhagen (WB). Wenn ab 15. März offizieller Baubeginn im Schlichte-Park ist, sollen die Baufahrzeuge über die Alte Kirchstraße rollen. Mehrere WB-Leser hatten jetzt nach einer Alternativroute gefragt.

Dienstag, 05.03.2019, 11:41 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 11:52 Uhr
Über die Zufahrt zur Alten Kirchstraße werden auch Lkw demnächst Baumaterial anliefern. Foto: Volker Hagemann

Wann der Startschuss für die Arbeiten fällt, könne man nicht auf den Tag genau nicht sagen. Offiziell dürfe man am 15. März loslegen, erklärte Jürgen Brakhage gestern auf WB-Anfrage. Der Steinhagener Architekt ist mit der Planung der beiden Gebäude beauftragt, die die Annette-Schlichte-Steinhäger-Stiftung auf dem gut 6000 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen Schlichte-Villa errichten will . Zuerst soll ein Zehn-Familien-Haus mit zwei Vollgeschossen plus Staffelgeschoss für Mietwohnungen entstehen.

Ausfahrt aus der Alten Kirchstraße ist unübersichtlich

»Das Gebäude ist eingemessen, der Bodenaushub kann beginnen«, sagte Jürgen Brakhage. Die Baufahrzeuge würden den direkten Weg von der Bahnhofstraße in die Alte Kirchstraße nehmen, nicht über den Kirchplatz. Auch nicht über die Woerdener Straße: Diese Idee hatten Bürger gegenüber dem WB geäußert; denn die Ausfahrt aus der Alten Kirchstraße sei unübersichtlich, Fahrzeuge von links aus Richtung Kreisverkehr erst spät wahrnehmbar.

Die jetzige Planung dagegen bestätigte gestern auch Bauamtsleiter Stephan Walter: »Über die Alte Kirchstraße ist es das geringste Übel. Von der Woerdener Straße her müsste man ein breites Stück der hohen Hecke entfernen; das ist auch wegen des Parkcharakters nicht vorgesehen. Wann das zweite Gebäude entsteht und wie dann dessen Zuwegung für Baufahrzeuge aussieht, ist aber noch offen.«

Zum Wenden haben die Lkw genug Platz auf dem Baugrundstück selbst

»Zum Wenden ist jedenfalls auf dem Baugrundstück genug Platz«, sagte Jürgen Brakhage. Es gebe allerdings weitere Herausforderungen: »Der Grundwasserpegel ist recht hoch, also werden Pumpen notwendig. Und wir überlegen, an welcher Stelle der Baukran stehen wird. Der muss trotz der hohen Bäume frei drehen können.« Der Rohbau soll bis zum Herbst stehen, insgesamt sind eineinhalb Jahre Bauzeit eingeplant.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6449870?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516077%2F
Krisenstab mietet Wohnsiedlung für positiv getestete Tönnies-Mitarbeiter an
Symbolbild. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker