Das reizvolle Naturphänomen ist in diesen Tagen auch in Steinhagen zu bewundern
Selten und bizarr: Haareis

Steinhagen (WB/ks). Totes Holz, Minusgrade und weiße Kunstwerke aus Eis – manch einem Spaziergänger wird sicher schon aufgefallen sein, dass man beim winterlichen Gang durch den Teutoburger Wald immer mal Holz findet, aus dem Eis hervorkommt. Doch was verbirgt sich hinter diesem seltenem Phänomen?

Freitag, 01.02.2019, 18:55 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 18:58 Uhr
Schönes, vor allem seltenes Naturphänomen: Haareis lässt sich in diesen Tagen auch im Teuto bestaunen. Foto: Kim Schieke

Wenn das Thermometer Grade um den Gefrierpunkt anzeigt, dann ist das der richtige Zeitpunkt für Haareis. Im Totholz befinden sich Pilze, die dafür sorgen, dass das im Holz gelagerte Wasser nicht einfach an der Oberfläche des Astes gefriert. Aus diesem Grund schieben sich dann feine Eisnadeln durch das Holz, die bis zu zehn Zentimeter lang werden können. Dadurch, dass das Haareis nicht nur gerade aus dem Holz herausdringt, sondern sich verschiedene Formen bilden, wird es auch oft als Zuckerwatte oder Eiswolle bezeichnet.

Mit wachen Augen durch den Winterwald spazieren

Wer also in nächster Zeit bei Kälte durch den Teutoburger Wald spazieren geht, sollte aufmerksam die Zweige und Äste auf dem Boden betrachten, um das Frostphänomen Haareis auch einmal aus nächster Nähe bewundern können.

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