Kommentar zur Raumsuche Steinhagener Ärztinnen Das zusätzliche Angebot nutzen

So üppig ist die Zahl der Hausärzte in Steinhagen ja auch mit der geglückten Nachfolge für zwei alteingesessene Hausarztpraxen Knabe und Botthof nicht. Kann man es sich da leisten, zwei Ärztinnen, die sich schon lange und bekanntermaßen um größere Räume bemüht haben, einfach links liegen zu lassen?

Von Annemarie Bluhm-Weinhold
Auf der Suche nach größeren Räumen und enttäuscht, nicht im Ärztehaus unterzukommen: Ilona Metzner (li.) und Dr. Ute Müller.
Auf der Suche nach größeren Räumen und enttäuscht, nicht im Ärztehaus unterzukommen: Ilona Metzner (li.) und Dr. Ute Müller. Foto: Bluhm-Weinhold

Wohl kaum. Das hieße nämlich, auf ein zusätzliches Angebot, auf ein qualitatives Mehr, zu verzichten. Mit Dr. Ute Müller ist nun eine Allgemeinmedizinerin mehr in Steinhagen. Dieses Plus sollte genutzt werden – zum Wohle der Gemeinde.

Deshalb sollten Gemeinde und Investor schnell das Gespräch suchen, um gemeinsam mit den beiden Ärztinnen räumliche Perspektiven zu entwickeln. Davon würde letztlich das gesamte Gesundheitssystem am Ort und damit der Bürger profitieren.

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