David und Suzan Odonkor sind in RTL-Show dabei Wenn der Ballkünstler tanzt

Steinhagen (WB). Ein Fußballspieler geht unter die Tänzer: Ex-Nationalspieler David Odonkor (33) und Ehefrau Suzan (30) aus Steinhagen sind bei der RTL-Show »Dance dance dance« dabei. Derzeit laufen die Dreharbeiten – und es zeigt sich: Locker in der Hüfte wie Travolta ist auch für einen Ballkünstler gar nicht so einfach.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold
Suzan und David Odonkor (vorne Mitte) und ihre Konkurrenten um die Tanz-Trophäe von »Dance dance dance«: (hinten v.l.) Jo Weil und Mirja du Mont, Bahar Kizil und Sandy Mölling, Gedeon Burkhard und Christine Neubauer, Andreas Bretschneider und Marcel Nguyen, Aminata Sanogo und Marc Eggers sowie (vorne rechts) Prince Damien und Luca Hänni.              
Suzan und David Odonkor (vorne Mitte) und ihre Konkurrenten um die Tanz-Trophäe von »Dance dance dance«: (hinten v.l.) Jo Weil und Mirja du Mont, Bahar Kizil und Sandy Mölling, Gedeon Burkhard und Christine Neubauer, Andreas Bretschneider und Marcel Nguyen, Aminata Sanogo und Marc Eggers sowie (vorne rechts) Prince Damien und Luca Hänni.              

Suzan Odonkor berichtet im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT, immer schon gerne getanzt zu haben: »Tatsächlich waren wir aber nie in einer Tanzschule. Und Choreografien lernen, das ist völlig neu für uns.« Sie seien bei Null gestartet, sagt die Steinhagenerin: »Umso schöner ist es, wenn man Erfolge sieht.« Zum Beispiel in der Hüfte des Ehemannes: »Wie fast alle Fußballer war David da ziemlich steif.«

Fünf Stunden und mehr am Tag tanzen

Seit vergangenem Mittwoch läuft die Aufzeichnung für die zweite Staffel der Tanzshow, in der die Odonkors etwa gegen die Schauspieler Christine Neubauer und Gedeon Burkhard und die Turner Marcel Nguyen und Andreas Bretschneider antreten. Und das bedeutet: Tanzen, tanzen, tanzen – fünf Stunden und mehr am Tag. »Nach dem ersten Drehtag war ich schon ziemlich kaputt«, bekennt Suzan Odonkor.

Bereits Ende April begann das Training für die Show. Und die Odonkors haben fleißig geübt: »Am Anfang haben wir uns gefragt, ob wir uns all die Schritte merken können.« Doch sei ihr Mann sehr ehrgeizig und stehe hundertprozentig hinter dem gemeinsamen Projekt: »Er beißt sich durch.« Und ganz im Fußballerjargon hat er die Parole ausgegeben: »Die Punkte wollen wir nach Hause holen.« Schließlich geht es um die Siegestrophäe.

Schritte lernen, Körperspannung halten – und lächeln

Der Funke ist übergesprungen auf den Fußballprofi. Am Anfang war er offenbar ziemlich skeptisch. Ihr Management habe sie angesprochen auf die RTL-Show: »Ich war sofort Feuer und Flamme. Etwas cooleres als Tanzen im Fernsehen gibt es kaum.« David Odonkor hatte da mehr Vorbehalte. »Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir erst einmal ein bisschen hineinschnuppern. Aber dann hat es auch ihm gefallen.« So konnte das Projekt starten.

Und auch das ist eine Herausforderung: »Wir waren noch nie so viele Stunden zusammen am Tag als Team«, sagt die 30-Jährige. Nun bestimmen Schritte lernen, Körperspannung halten – und lächeln den Arbeitstag. Immerzu lächeln: »Man darf ja kein angestrengtes Gesicht machen oder sich anmerken lassen, dass man mitzählt.« Anstrengend sind auch die Kleinigkeiten: Hält man die Hand offen oder nicht? Suzan Odonkor weiß nach wochenlangem Training: »Tanzen ist Koordination. Und die beginnt im Kopf und im Gesicht.«

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