Zum »Weg für Genießer« gibt es jetzt eine Sonderedition des Steinhäger-Öfterlings Hochprozentiges Andenken für Wanderer

Steinhagen (WB/anb). Vom »Weg für Genießer« können Wanderer jetzt ein besonderes Andenken mitnehmen: einen Steinhäger-Öfterling in der 250-Jahre-Jubiläumsedition. Eine Kooperation der Gemeinde mit der Brennerei Schlichte macht es möglich. Die Zusammenarbeit lag nahe: Denn der Wanderweg, der die fünf Altkreis-Kommunen verbindet und in jeder einem anderen Sinnesattribut zugeordnet ist, ist in Steinhagen dem Schmecken gewidmet.

Das rote Logo mit dem großen »G« findet sich nicht nur überall als Hinweis für den Wanderweg, sondern neuerdings auch auf den Öfterling-Fläschchen von (von links) Stadtmarketingbeauftragtem Simon Block, Rainer Scharmann (Geschäftsführer Schlichte-Stiftung), Schul- und Kulturamtsleiterin Gabi Schneegaß und Grafikerin Astrid Lonnemann.
Das rote Logo mit dem großen »G« findet sich nicht nur überall als Hinweis für den Wanderweg, sondern neuerdings auch auf den Öfterling-Fläschchen von (von links) Stadtmarketingbeauftragtem Simon Block, Rainer Scharmann (Geschäftsführer Schlichte-Stiftung), Schul- und Kulturamtsleiterin Gabi Schneegaß und Grafikerin Astrid Lonnemann. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

»Die Brennereitradition ist ein Alleinstellungsmerkmal für Steinhagen. Das muss man doch geradezu mit dem Weg in Verbindung bringen«, meint Simon Block, Stadtmarketingbeauftragter im Steinhagener Rathaus. »Gute Idee«, findet auch Rainer Scharmann, Geschäftsführer der Annette-Schlichte-Steinhäger-Stiftung.

So wurde die Sonderedition des Steinhäger-Öfterlings aufgelegt. Werbegrafikerin Astrid Lonnemann entwarf das Etikett, das auf der Vorderseite das klassische Schlichte-Emblem trägt: »Bei traditionellen Logos sollte man nicht zu viel verändern«, sagt sie. Deshalb ist sie nur drumherum tätig geworden: etwa mit einem dezenten Hinweis auf »250 Jahre H.W. Schlichte Steinhagen« sowie dem roten Logo des »Wegs für Genießer« auf der Rückseite. Dort findet sich auch, einem Wasserzeichen gleich, ein Wanderschuh.

2400 der Fläschchen sind abgefüllt worden

2400 der kleinen Fläschchen mit 0,04 Litern Inhalt sind abgefüllt worden – das sind 100 Kartons. Finanziell war die Herstellung in dieser kleinen Auflage angesichts des technischen Aufwands, der nötig ist, keine unbedingt lohnende Sache. Denn der Sondereditions-Öfterling ist nicht teurer als der herkömmliche – 80 Cent. »Aber es hat Spaß gemacht«, sagt Rainer Scharmann.

Erhältlich ist das hochprozentige Andenken im Historischen Museum und in den Gaststätten an der Strecke, Hotel-Restaurant »Graf Bernhard« und »Steinhägerquelle«. Zudem erhalten es Wanderer, die beim Saisonauftakt am Sonntag, 2. April, teilnehmen. Anmeldungen dazu bis 29. März bei Udo Waschkowitz (0 52 04/42 36).

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