Jückemühlenweg nach Regen gesperrt Erneut »Land unter«

Steinhagen (WB/vh/anb). Schon wieder musste am vergangenen Freitag der Abschnitt des Jückemühlenwegs gesperrt werden, der unter der künftigen A 33-Trasse verläuft. Grund dafür waren erneut die starken Regenfälle, die seit Donnerstag den Pegel des parallel verlaufenden Jückemühlenbachs deutlich ansteigen ließen. In solchen Fällen tritt der Bach über die Ufer, das Wasser ergießt sich mit großen Mengen an Schlamm auf die Fahrbahn. Um die nötige Durchfahrtshöhe unter der Autobahntrasse zu erreichen – hier 3,80 Meter –, verläuft der Jückemühlenweg deutlich unterhalb des Bachbettes.

Auch nach dem Starkregen am vergangenen Donnerstag und Freitag steht die Fahrbahn des Jückemühlenwegs unter Wasser.
Auch nach dem Starkregen am vergangenen Donnerstag und Freitag steht die Fahrbahn des Jückemühlenwegs unter Wasser. Foto: Volker Hagemann

Schon am 27. Mai und am 1. Juni hieß es an der Unterführung »Land unter«. Die Grundstücke von drei Anliegern sind dann von hier aus nicht mehr erreichbar, im Notfall müsste der Rettungswagen die Häuser über einen schlammigen Feldweg erreichen.

Problem war zuletzt auch eine kleine Mulde, die unplanmäßig unter dem Lichtband zwischen den beiden Fahrspuren der Autobahn entstanden war. Durch diese hatte sich das Wasser seinen Weg bis auf die tiefer liegende Straße gesucht. Dort konnte es wiederum nur schwer abfließen, weil es nur eine Sickerleitung mit kleinem Durchmesser gibt. »Die Gemeinde hat gebeten, die steile Böschung zurückzunehmen und die Schotterbereiche zu verändern«, erklärte Rainer Drouyn vom Steinhagener Tiefbauamt schon Mitte Juni nach einem Ortstermin mit Straßen NRW. Problematisch sei in jedem Fall die Tiefenlage des Weges. Der Landesbetrieb hat Nachbesserungen zugesagt.

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