Schlittenfahrten, Schneeballschlachten, Eistheke: Winterliches Vergnügen für Sportler und Spaziergänger
Weiße Pracht lockt viele ins Freie

Schloß Holte-Stukenbrock WB -

Es gibt ihn also doch noch – den Winter.

Sonntag, 07.02.2021, 18:10 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 15:33 Uhr
Svenja und Thomas liefern sich vor dem Holter Schloss eine kleine Schneeballschlacht. Viele Bürger zog es am Sonntag ins Freie. Foto: Manuela Fortmeier

Auch in Schloß Holte-Stukenbrock hat es zum ersten Mal in dieser Jahreszeit richtig geschneit. Die weiße Pracht ist über Nacht gekommen . Am Sonntagmorgen ist die Stadt in eine dichte Schneedecke gehüllt, es weht ein eisiger Wind, unaufhörlich rieselt der Schnee.

Ein Schneeball fliegt – klatsch – und zerspringt auf dem Boden: Ziel verfehlt. Eine junge Familie startet am Mittag am Lönsweg eine kleine Schneeballschlacht. „Das machte am meisten Spaß“, meint der 13-jährige Ben Brink. Auch die Eltern sind gut gelaunt, sie lachen, während sie mit den Bällen beworfen werden. Wenige Meter weiter klettert die siebenjährige Hanna auf einen Holzschlitten. „Juhu, das ist richtig cool“, jubelt die Siebenjährige, als sie warm eingepackt den kleinen Hügel am Waldrand hinuntergleitet.

Wintereinbruch in Schloß Holte-Stukenbrock

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    Foto: Manuela Fortmeier
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    Foto: Monika Schönfeld
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Sie habe schon Schnee erlebt, aber sie erinnere sich kaum daran, sagt ihr Vater Frank Novak. Ihr kleiner Bruder Lukas (4) hat die weißen Flocken zum ersten Mal gesehen. Die vierköpfige Familie will die Winterlandschaft erkunden, bevor wieder alles schmilzt. Neben Familien mit Kindern erfreuen sich vor allem Wintersportler am Sportpark am Ölbach an dem inzwischen selten gewordenen Vergnügen. „Der Wintereinbruch kommt viel zu spät. Aber es ist toll, dass wir überhaupt noch Schnee bekommen“, meint Thomas Müller. Gemeinsam mit seiner Frau Beatrix Müller-Döll fährt er mit einem „Fat-Bike“ auf dicken Reifen sicher durch den noch sauberen Schnee.

Traumhafte Bedingungen gibt es am Sportstadion auch für Ski-Langläufer. Flott und fröhlich gleiten auch Katrin und Jens Bokeloh im dichten Schneegestöber auf Skiern etwa sechs Kilometer rund um die Kipshagener Teiche. „Wir haben die ganze Zeit auf Schnee gewartet. Normalerweise wäre ich jetzt im Skiurlaub“, meint Uwe Rothkamm. Auch seine Lebensgefährtin Petra Schröder freut sich über den Anblick der von Schnee überzogenen Landschaft, der zu einem ausgiebigen Spaziergang einlädt.

Zum ersten Mal erleben die einjährigen Zwillinge Ida-Anni und Moses-Peter den Zauber von Schnee. Zusammen mit ihrem großen Bruder Noah kreischen sie laut vor Freude. Immer wieder greifen sie in die weiße kalte Schneemasse mit den kleinen Händen und können nicht verstehen, warum kurz darauf nur noch kleine Wassertropfen aus ihren Händen fließen. Bereits am Morgen hat Vater Alex zusammen mit seiner Frau Natalia den gesamten Schnee aus der Hofeinfahrt zu einer großen und langen Rutschbahn im Garten aufgehäuft, auf die die Zwillinge Schlitten und Noah Snowboard fahren können.

Schon früh am Morgen ist Schäfer Andreas Goldmann von der Heidschnuckenschäferei auf den Beinen und treibt seine Herde über die Straße in Richtung Stall. Schnellen Schrittes geht es voran, damit die Tiere nicht in die Gärten ausbüchsen. Viel zu tun haben dabei auch die beiden Hunde, die aufpassen, dass keins der Schafe verloren geht. Besonders die kleinen Schafe haben Mühe, Schritt zu halten.

Bei Familie Humann in Liemke wird das Schneeschieben zum Gemeinschaftswerk. Während André Humann den Schneepflug rausgeholt hat, um die großen Flächen vom Schnee zu befreien, arbeiten Josef Humann und seine Schwiegertochter die Kanten nach, wo der Pflug nicht vorbeikommt. „Viele Hände, schnelles Ende“ setzen sie das bekannte Sprichwort in die Tat um.

„Schnee ist super, endlich“ freue sich auch die Freundinnen Karin Winter und Daggi Gräwe. Während andere den Schnee einfach nur zu einem Haufen zusammenschieben, haben die beiden daraus eine lange weiße Wintertheke gemacht, an der sie den Glühwein nach dem Schneeschieben genießen, um sich aufzuwärmen. „Die Theke war uns eigentlich wichtiger, als den Schnee vom Hof zu bekommen“, gestehen Karin Winter, die nicht nur wie die Jahreszeit heißt, sondern die kalte Jahreszeit auch heiß und innig liebt. Nach vollbrachter Arbeit zünden sie auf der Theke eine Laterne an und genießen den heißen Glühwein. Dann Prost!

 

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