Zwei Planerbüros präsentieren nächste Woche die Machbarkeitsstudie „Senne – Sand + Wasser“
Baden im See steht in den Sternen

Schloß Holte-Stukenbrock (WB) -

Sand und Wasser – beides ist in Schloß Holte-Stukenbrock und in der Nachbargemeinde Augustdorf vorhanden. Zu dem lang ersehnten Badesee, ein Projekt, das interkommunal vorangetrieben werden sollte, wird es aber in absehbarer Zeit nicht kommen.

Montag, 11.01.2021, 20:33 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 20:40 Uhr
Die Sandabgrabung der Firma ASD am Kohlenweg am August Foto: Google Earth

 

In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, der am Dienstag, 19. Januar, ab 18 Uhr im Rathaus tagt, werden die Planer der Büros „Drees & Huesmann“ und „Höke Landschaftsarchitektur“ die Ergebnisse vorstellen. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass an dem favorisierten See noch über mehrere Jahre Sandabgrabungen stattfinden werden und eine zeitnahe Umsetzung nicht möglich sein wird. So steht es in der Vorlage zur Sitzung.

Der Rat der Stadt hatte im Dezember 2017 das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) „Zentren SHS“ mit seinem zugehörigen Maßnahmenplan beschlossen. Die Stadt wurde mit dem ISEK in das Städtebauförderprogramm des Landes NRW aufgenommen. Gleichzeitig wurde auch die Gemeinde Augustdorf in die Städtebauförderung aufgenommen. Gemeinsames Projekt in den Maßnahmenplänen der Kommunen ist die Machbarkeitsstudie „Senne – Sand + Wasser“, eine interkommunale Zusammenarbeit beider Kommunen im Naherholungs-, Sport-, Freizeit- und Touristikbereich.

Die Gemeinde Augustdorf hat bei der Projektumsetzung die Federführung übernommen. Es fanden regelmäßige Gespräche mit den beauftragten Planern und Mitarbeitern beider Kommunen statt.

In Schloß Holte-Stukenbrock ist Silke Sykora aus dem Fachbereich Wirtschaft und Stadtentwicklung zuständig, in Augustdorf war es Anfang 2019 die Leiterin des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt, Susanne Hoffjann. „Wir haben viele Anknüpfungspunkte wie die Senne für alle Sinne, Wanderwege, Fahrradwege, Senner Pferde und das Augustdorfer Dünenfeld, das direkt an der Grenze liegt“, sagte Hoffjann damals. Silke Sykora verweist darauf, dass in Schloß Holte-Stukenbrock seit Jahren der Wunsch nach einem Badesee besteht. „Es wäre schön, so etwas im Freien zu haben.“

Das Augustdorfer Freibad sei geschlossen, ein Hallenbad existiert nicht . Viele benutzen zwar das Freibad Fischerteich in Pivitsheide, das Hallenbad der Bundeswehr stehe nur Schulen und Vereinen, nicht aber den Bürgern allgemein zur Verfügung. „Wir haben einen Baggersee, der noch bewirtschaftet wird, am Augustdorfer Dünenfeld. Die Machbarkeitsstudie soll Konzepte zur Umnutzung erbringen und aufzeigen, was möglich ist.“

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