Fehlender Präsenzunterricht erschwert Versorgung mit mobilen Endgeräten
Verzögerung bei iPad-Ausgabe an Schüler

Schloß Holte-Stukenbrock WB/dh -

Beigeordneter Olaf Junker hatte auf der Ratssitzung am 27. Oktober 2020 mitgeteilt, dass aus dem Sofortausstattungsprogramms des Landes NRW 417 iPads für die Schülerinnen und Schüler in Schloß Holte-Stukenbrock eingetroffen seien.

Mittwoch, 06.01.2021, 17:18 Uhr
Durch die Aussetzung des Präsenzunterrichts wird die Verteilung von iPads an Schüler in Schloß Holte-Stukenbrock erschwert. Foto: dpa

Lars Pankoke (CDU) fragte nun auf der jüngsten Ratssitzung nach, wie der Sachstand sei.

Tanja Mader, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Sport und Kultur, teilte daraufhin mit, dass die ihm Rahmen des Digitalpakts Schule mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen von der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock angeschafften iPads für Schüler mit besonderem Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte am 15. und 16. Dezember an die Schulen ausgegeben worden seien. Nach vorheriger Abstimmung dieses Vorgehens hatten die Schulen die Schüler, die die mobilen Endgeräte erhalten sollen, bereits im Herbst ermittelt. Durch die Schulen erfolgt daher auch die Ausgabe der iPads.

Die Schulen hätten allerdings bereits darauf hingewiesen, dass durch die Aussetzung der Präsenzpflicht eine Ausgabe vor Weihnachten erschwert worden sei. Das dürfte durch die Verlängerung bis zum 31. Januar nun nicht besser werden. Die Schulen bemühten sich dennoch intensiv, die Ausgabe der iPads und die Einholung der Unterschriften der Erziehungsberechtigten schnellstmöglich abzuwickeln.

Tanja Mader wies zudem darauf hin, dass der Rat beschlossen habe, die Ausstattung aller Schüler mit digitalen Endgeräten in den Medienentwicklungsplan aufzunehmen. Eine weitere Vertiefung dieses Ansatzes konnte durch den Fachbereich Bildung, Sport und Kultur noch nicht erfolgen. Es seien insbesondere die Rahmenbedingungen der Ausstattung der Schüler und die Höhe der hierfür bereitzustellenden Mittel mit der Politik zu klären.

Das mit neuen Mitarbeitenden besetzte und in der Beschaffung und Einrichtung der iPads aus dem Soforthilfeprogramm sowie der Vorbereitung der Antragstellung im Rahmen des Digitalpaktes eingebundene Schul-IT-Team wird sich zeitnah mit der Klärung dieser Fragen beschäftigen. Tanja Mader bittet jedoch um Verständnis, dass eine Priorisierung der Aufgaben erfolgen musste. Bisher habe der Fokus auf der Ausstattung der Schüler mit mobilen Endgeräten aus den Soforthilfeprogrammen und der parallelen Entwicklung der Digitalpakt-Anträge gelegen.

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