Bürgermeister verpflichtet – Grüne erhalten den Vorsitz in zwei Ausschüssen, FDP in einem
Stellvertreterwahl mit Hindernissen

Schloß Holte-Stukenbrock -

Da hatten sich die Fraktionen bereits intern darauf verständigt, wer stellvertretender Bürgermeister werden soll – und dann hat das mit der Wahl doch nicht auf Anhieb geklappt. Erst im zweiten Wahlgang sind Johann Knoke von der CDU zum ersten stellvertretenden Bürgermeister, Philipp Ashton von Bündnis 90/Die Grünen zum zweiten Stellvertreter und Barbara Kammertöns (CDU) zur dritten Stellvertreterin gewählt worden.

Mittwoch, 04.11.2020, 19:54 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 19:56 Uhr
Glückwunsch per Ellenbogen-Tip: Altersvorsitzende Annegret Jürgenliemke verpflichtet Hubert Erichlandwehr. Foto: Monika Schönfeld

 

In der konstituierenden Sitzung des Rates am Dienstag hat ein Ratsmitglied gegen diese Liste gestimmt. Und das machte erforderlich, eine Konkurrenzliste zu erstellen, hat Helga Klein, Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste, festgestellt. Pro forma sozusagen mit einer Liste aus SPD und CSB, die Britta Rusch dafür benannte. Am Ende des zweiten Wahlgangs stimmten 28 Ratsmitglieder für die ursprüngliche Liste, vier für die zweite. Im Ergebnis sind damit Johann Knoke, Philipp Ashton und Barbara Kammertöns zu den ehrenamtlichen Stellvertretern des Bürgermeisters gewählt worden.

Die Verpflichtung und Einführung des Bürgermeister hat die Altersvorsitzende Annegret Jürgenliemke vorgenommen. Hubert Erichlandwehr tritt damit seine fünfte Amtszeit an. „Es ist mir eine Ehre, für diese lebens- und liebenswerte Stadt zu arbeiten. Ich trage die Amtskette mit Freude und Demut“, sagte er. Auch nach 21 Jahren im Amt sei das noch ein bewegender Moment. „Ich habe mich über das Votum der Bürger sehr gefreut. Viele wichtige Themen liegen an. Ich bitte die Bürger, mitzubauen an einem Schloß Holte-Stukenbrock von morgen.“ Offenbar war Hubert Erichlandwehr ein bisschen nervös. „Jetzt ist alles wieder wie vorher“, sagte er nach dem Amtseid.

Der Rat hat zehn Ausschüsse gebildet, auch einen Wahlprüfungsausschuss, der sich mit dem Einspruch eines Bürgers gegen die Kommunalwahl in den Bezirken 9 und 14 beschäftigt. Die Grünen haben als zweitstärkste Kraft im Rat den Vorsitz des Infrastruktur-, Klima- und Energieausschusses und des Demografie-, Integrations- und Sozialausschusses. Die FDP leitet den Marketing-, Kultur- und Sportausschuss, den anderen Ausschüssen steht die CDU vor.

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