Vitofahrer (20) rammt Polizeiwagen und verletzt Opelfahrerin
Verfolgungsjagd auf Autobahn und Waldweg

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Einem 20-jährigen Mercedes-Vito-Fahrer misslang am Samstagmorgen auf der Autobahn 33 die Flucht vor der Polizei. Nach einer Verfolgungsfahrt stoppten Polizeibeamte den angetrunkenen Mann.

Montag, 05.10.2020, 15:35 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 15:38 Uhr
Nach einer Verfolgungsjagd gelang es der Besatzung eines Streifenwagens, den angetrunkenen Vitofahrer zu stoppen. Foto: Jörn Hannemann

Ein Verkehrsteilnehmer hatte gegen 2.45 Uhr auf der A33 in Fahrtrichtung Brilon einen Autofahrer bemerkt, der mit seinem Mercedes-Transporter Schlangenlinien fuhr. Er alarmierte die Polizei. An der Anschlussstelle Stukenbrock-Senne erkannte eine Streifenwagenbesatzung den gemeldeten Wagen und nahm die Verfolgung auf.

Auf einem Waldweg gestoppt

Die Polizisten setzten sich vor den Vito, gaben Anhaltezeichen und fuhren auf die Abfahrt zu dem Parkplatz „Hövelsenne“. Der Vito-Fahrer fuhr zunächst ebenfalls auf die Abfahrt, beschleunigte unvermittelt und zog auf den linken Fahrstreifen. Als der Streifenwagen ebenfalls nach links fuhr, wechselte der Vito-Fahrer auf den rechten Fahrstreifen, beschleunigte und streifte bei der Vorbeifahrt den Streifenwagen. Die Polizeibeamten schalteten Blaulicht und Signalhorn an und verfolgten ihn.

Der Flüchtende fuhr an einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Opel Astra einer 22-jährigen Frau vorbei und streifte dabei den Opel. Die 22-Jährige aus der Nähe von Bad Kissingen erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Der Vito-Fahrer flüchtete weiter mit überhöhter Geschwindigkeit von der A 33 auf die B480 und bog auf einen Waldweg ab. Nach kurzer Verfolgung, die Staub aufwirbelte, gelang es den Verfolgern, den Vito zu stoppen und den Fahrer vorläufig festzunehmen.

Alkoholtest

Ein Alkoholtest des 20-jährigen alkoholisierten Fahrers aus Wallenhorst verlief positiv. Ein Arzt entnahm dem 20-Jährigen auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein.

An dem Streifenwagen – einem 5er-BMW – entstand ein Schaden von 4500 Euro, am Opel von 2000 Euro und am Vito 2500 Euro.

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