Heideverein Sende gründet Kinderchor – Erik Strohmeier ist der Leiter
Frech, modern und lebendig

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Fröhliche Kinderlieder, Musicals, Filmhits und auch ein wenig Kirchenmusik – dafür gründet der Heideverein Sende einen Kinder- und Jugendchor. Spaß und mitreißende Musik sollen dabei immer im Mittelpunkt stehen. Die neue Chorgruppe trägt den Namen „In Takt“.

Samstag, 05.09.2020, 05:00 Uhr
Der Heideverein Sende gründet einen Kinderchor: (von links) Reinhold Brinkmann, Klaus Aistermann, Erik Strohmeier, Susanne Mewes, Ludger Ostermann und Rolf Klostermeier suchen sangesbegeisterten Nachwuchs für „In Takt“. Foto: Uschi Mickley

Gesucht werden sangesbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 15 Jahren. Mit Erik Strohmeier hat die Ortsgemeinschaft einen jungen Mann ins Boot geholt, der es kaum abwarten kann, sich an die Arbeit zu machen. Der 21-jährige Student der Katholischen Kirchenmusik ist mit seinem Konzept auf Augenhöhe mit dem Nachwuchs: „Modern, frech, vielseitig und lebendig.“

Wir sind optimistisch, dass es gelingen wird, viele Interessierte aus allen Ortsteilen und Nachbargemeinden zu finden, die Lust haben mitzusingen.

Erik Strohmeier

Der Chorleiter, der bereits Kinderchöre in Salzkotten und Delbrück-Westenholz ins Leben gerufen hat, leitet demnächst in Sende seinen ersten weltlichen Kinderchor. Seit Anfang des Jahres probt auch der Kirchenchor St. Heinrich Sende unter seinem Dirigat. „Wir sind optimistisch, dass es gelingen wird, viele Interessierte aus allen Ortsteilen und Nachbargemeinden zu finden, die Lust haben mitzusingen“, sagt Erik Strohmeier. Dem Nachwuchs stellt er spannende Projekte in Aussicht. Er hat bereits viele Ideen und kann sich gut vorstellen, das Musical „Die Eiskönigin“ oder Musik aus Filmhits einzuüben. Klassisches und poppiges Kinderliedergut gehört ebenfalls zum Repertoire. Auf Wunsch könne das junge Ensemble auch zu bestimmten Anlässen in der Kirche singen. „Der Austausch unter den Chören der Region ist mir sehr wichtig“, betont der Musiker und bezieht sich damit auf geplante Treffen und gemeinsame Projekte mit unterschiedlichen Sangesgemeinschaften. „Die Kinder sollen wissen, dass sie mit ihrem Hobby nicht alleine sind.“

Start nach den Herbstferien

Auf rege Beteiligung hofft Sopranistin Susanne Mewes. „Der Heideverein Sende birgt wunderbare Möglichkeiten“, sagt die zweite Vorsitzende. Die Idee, den Ortsteil mit einem neuen Kinderchor zu bereichern, sei ihr im Zusammenhang mit dem Kunstprojekt der Alltagsmenschen zum Stadtjubiläum gekommen. Zwischen Vertretern der „Dorfentwickler“ sei es dabei zu einem guten Austausch gekommen.

Der Kinderchor „In Takt“ startet nach den Herbstferien. Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln finden die Proben mittwochs von 17.15 bis 18.15 Uhr im Pfarrheim Sende an der St.-Heinrich-Straße 176 statt.

Zur Person

Erik Strohmeier ist geboren im Jahr 1999 und in Delbrück aufgewachsen. Nach dem Abitur im Jahre 2017 entschied er sich, Musik zu studieren. Bereits im Alter von zwölf Jahren begleitete er erste Gottesdienste in seiner Heimatgemeinde. Entsprechende Fähigkeiten eignete er sich nahezu autodidaktisch an. Im Alter von 17 Jahren erhielt er ersten Orgelunterricht bei Marcel Eliasch (Paderborn), sowie Professor Tomasz Adam Nowak (Münster/Detmold). Zur Zeit studiert Erik Strohmeier Katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Tomasz Adam Nowak (Orgel/Orgelimprovisation). Er nahm im Rahmen seines Studiums an Meisterkursen für Orgel und Orgelimprovisation bei Olivier Larry und Phillippe Lefebvre (beide Titularorganisten von Notre-Dame) teil. Außerdem leitet und leitete Erik Strohmeier verschiedene Chöre, vom Kirchenchor über einen Popchor, bis hin zu verschiedenen Kinderchören.

www.heideverein-sen.de/Kinderchor-intakt

...

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7567681?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516080%2F
Stornierte Klassenfahrten: NRW zahlt mehr als 25 Millionen
Symbolbild. Foto: Tom Mihalek/dpa
Nachrichten-Ticker