Trainingslauf auf der Strecke des Grafschaftslaufs
„Das Zeug zu einem Klassiker“

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Strecke dieses neuen Laufes erkunden und Vorfreude wecken – das war das Ziel von Thorsten Nöthling, der eine knapp 70-köpfige Truppe zum Trainingslauf eingeladen hatte. „Da wir den Premierentermin des Grafschaftslaufs von Rietberg nach Schloß Holte dieses Jahr wegen Corona nicht halten konnten, wollten wir zumindest den letzten Sonntag im August schon mal ins Gedächtnis rufen.“ Der erste Grafschaftslauf soll um ein Jahr geschoben werden und deshalb am letzten Augustsonntag 2021 stattfinden.

Freitag, 04.09.2020, 05:00 Uhr
Das Holter Jagdschloss war Ziel der Teilnehmer am Trainingslauf auf der Strecke des Grafschaftslaufs, der nun am letzten Augustsonntag 2021 Premiere feiern soll. Foto: Veranstalter Grafschaftslauf

„Ich hatte als Organisator mit den drei beteiligten Kommunen Rietberg, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock über einen Trainingslauf am Sonntag gesprochen. Die haben zugestimmt, wollten aber außen vor bleiben, da sie viele andere Veranstaltungen coronabedingt abgesagt haben. Der Trainingslauf müsse rein privat organisiert sein.“  So hat Thorsten Nöthling den Lauf auf eigene Verantwortung ausgerichtet. Die Läufer wurden auf vier Gruppen verteilt, so dass keine Gruppe größer als 22 Läufer war. Außerdem liefen nicht alle die gleiche Strecke. Die komplette Strecke (29 Kilometer) liefen 22 Männer und Frauen, ab Westerwiehe (20 Kilometer) in zwei Leistungsgruppen zusammen 35 Läufer und ab Kaunitz (9 Kilometer) elf Leute.

Teilnehmerzahl bewusst klein gehalten

Da es sich um einen Punkt-zu-Punkt-Lauf handelt, musste auch ein Bustransfer geleistet werden. den übernahm das Unternehmen Wittler. Im Bus herrschte Mund-Nasen-Schutzpflicht. „Es gab ausschließlich freudige Gesichter“, schildert Thorsten Nöthling, dass sich alle über einen organisierten Lauf freuten. „Ich habe einige Dankes-E-Mails erhalten.“ wegen Corona mussten die Läufer ausführlich ihre Namen und Adressen angeben sowie Aussagen zum Gesundheitszustand machen. „Ich habe die Teilnehmerzahl bewusst klein gehalten“, sagt Nöthling. Die Informationen liefen über die digitalen Medien und den Newsletter, den die bis März 500 Angemeldeten erhalten, die sich für den Grafschaftslauf 2020 angemeldet hatten. „Auch die großen Laufvereine wie der Laufspaß Sende sind informiert worden.“

Vier Gruppen jeweils eigenem Guide

Die vier Gruppen hatten jeweils einen eigenen Guide, der die Strecke kannte und die Läufer im Blick behalten hat. Laufsportler Ingmar Lundström vom Active Sportshop hat eine Gruppe angeführt wie auch ein Trainer von Olafs Laufladen. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Strecke landschaftlich so schön ist. Der Lauf hat das Zeug zum Klassiker“, habe sich Lundström begeistert geäußert. Denn die Läufer haben die Naturschutzgebiete Steinhorster Becken und Holter Wald unter den Füßen gehabt. Sponsoren waren auch dabei – Christinen-Brunnen sorgte für Getränke, die Lüning-Gruppe für Bananen und Snacks.

Begleiter auf Fahrrädern sorgten dafür, dass auch alle ihr Ziel erreichten. „Wir hatten die Strecke nicht markiert, um nicht falsche Hoffnungen zu wecken“, sagt Nöthling. Bei dem reinen Trainingslauf seien keine Zeiten erfasst worden, obwohl viele mit ihrer eigenen Laufuhr die eigenen Leistung überprüft haben. 

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