Spende an Verein Glückstour: VfB Schloß Holte erzielt aus Verkauf von Mund-Nasen-Schutzmasken 1530 Euro
„Besser als nichts? Das ist doch super“

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Um in der Fußballersprache zu sprechen: Der VfB Schloß Holte hat den von Bezirksschornsteinfeger Ralf Heibrok zugespielten Ball angenommen und volley versenkt. Nun überreichte Eckard Otto, Marketing-Chef des VfB, einen Scheck in Höhe von 1530 Euro an den Vorsitzenden des Vereins Glückstour . Zusammengekommen war die Summe durch den Verkauf von Mund-Nasen-Schutzmasken mit dem Logo des VfB Schloß Holte, das Bruno Brinktrine (Druck und Flock) dort aufgebracht hatte.

Donnerstag, 03.09.2020, 06:00 Uhr
Volltreffer: Eckard Otto (rechts), Marketing-Chef des VfB Schloß Holte, überreicht Ralf Heibrok einen Scheck. Foto: Dirk Heidemann

„Wir haben die Masken für acht Euro pro Stück verkauft, viele haben auf zehn Euro aufgerundet“, sagt Eckard Otto, der aufgrund der Corona-Pandemie nur Personen ansprechen konnte, die er persönlich kannte: „Bei laufendem Spielbetrieb wäre der Betrag höher geworden. Aber es ist besser als nichts.“ „Besser als nichts? Das ist doch super“, entgegnet Ralf Heibrok, der in der Tat ansonsten mit ganz anderen Summen hantiert. Doch Heibrok ist für jeden Cent dankbar, der gespendet wird. Vor allem in der jetzigen Zeit. „Aufgrund des Coronavirus konnten wir unsere diesjährige Glückstour nur virtuell durchführen. Dennoch ist es uns gelungen, die Leute zu begeistern.“

Reichlich Spenden gesammelt

So wurden im Laufe der 15. Glückstour der Schornsteinfeger 1247 Kilometer zurückgelegt – und reichlich Spenden eingesammelt. „37 Institutionen haben jeweils 3000 Euro von uns bekommen, das macht insgesamt 111.000 Euro. Zwei Forschungsprojekte wurden mit 60.000 Euro unterstützt und bundesweit haben wir noch einmal 90.000 Euro an verschiedene Institutionen vergeben“, rechnet Ralf Heibrok vor.

Manche Familien sind vom Schicksal hart getroffen.

Ralf Heibrok

Aktuell ist Björn Lütkebohmert aus dem Münsterland in den Zillertaler Alpen unterwegs, wandert dort in einem Schornsteinfeger-Dress und sammelt auf den Almhütten Spendengelder ein. Damit krebskranke Kinder wie Ben (8) aus Erfurt, Lia (12) aus Paderborn oder Jasper (6) aus Lübeck unterstützt werden können. Das Medikament, das der austherapierte Jasper (Gehirntumor) benötigt, kostet alle drei Monate 5000 Euro. „Manche Familien sind vom Schicksal hart getroffen. Ich finde es klasse, dass sie von der Gesellschaft – so wie jetzt von Eckard Otto – aufgefangen werden“, sagt Ralf Heibrok.

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