400 iPads bestellt – Ziel: einheitliche Endgeräte
Jeder Schüler soll digital lernen können

Schloß Holte-Stukenbrock (dh). Gemäß dem „Sofortausstattungsprogramm“ von Bund und Land werden die Schulen in Schloß Holte-Stukenbrock mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Die Schulen können dann über die leihweise Herausgabe der mobilen Endgeräte entscheiden. Ziel soll sein, dass sämtliche Schüler in Schloß Holte-Stukenbrock mit einem Leihgerät ausgestattet werden, das von zu Hause aus digitalen Unterricht ermöglicht.

Mittwoch, 02.09.2020, 05:15 Uhr aktualisiert: 02.09.2020, 05:21 Uhr
In Schloß Holte-Stukenbrock sollen alle Schüler mit einem Leihgerät ausgestattet werden. Foto: dpa

„Egal ob arm oder reich, alle sollten einheitliche Endgeräte besitzen“, sagte Lars Pankoke (CDU) während der Sitzung des Bildungs-, Sport- und Kulturausschusses. Der Ausschussvorsitzende Klaus Dirks (CDU) pflichtete seinem Fraktionskollegen bei: „Die soziale Komponente sollten wir rausnehmen.“ Noch in dieser Woche, so Beigeordneter Olaf Junker, werde die Bestellung herausgehen. Angeschafft werden sollen 400 iPads inklusive Schützhüllen und Stiften. Die Bundes- und Landeszuwendung beträgt 140.000 Euro, hinzu kommt der kommunale Eigenanteil von 14.000 Euro, so dass insgesamt 154.000 Euro zur Verfügung stehen. Bis 2024 erhält die Stadt für Maßnahmen zur Digitalisierung der Schulen rund 800.000 Euro an Zuweisungen aus dem Digitalpakt.

FDP-Antrag wurde 2017 abgelehnt

Britta Rusch (CSB) hätte sich eine Übersicht gewünscht, was an mobilen Endgeräten bereits vorhanden ist und was noch fehlt. Außerdem fordert sie, als erstes die Lehrer mit iPads auszustatten, damit diese sich mit den Geräten und den notwendigen Apps vertraut machen können. Ursula Lehmann erklärte, die FDP habe bereits 2017 einen Antrag gestellt, im Haushalt 300.000 Euro für Hardware für die Schulen bereitzustellen, den die CDU abgelehnt hatte. „Wäre dem damals zugestimmt worden, dann wären wir jetzt schon einen Schritt weiter“, sagte Lehmann. Lars Pankoke entgegnete, es habe damals kein Medienkonzept gegeben und ein Gießkannen-Prinzip sei nicht infrage gekommen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7562222?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516080%2F
Corona-Ausbruch bei Tönnies: Behörde unter Druck
Die Bezirksregierung in Detmold. Foto: Oliver Schwabe
Nachrichten-Ticker