Keine Kippen und Scherben mehr am Kruskotten
Vandalismus gestoppt

Schloß Holte-Stukenbrock (dh). Scherben von kaputten Bierflaschen auf dem Kunstrasenplatz, die abgesaugt werden mussten, überall Zigarettenstummel, leere Pizzakartons und Dönerpapier. Das war dem FC Stukenbrock zu viel. Ende Juni machte der Fußballvorstand öffentlich, dass ab sofort jedes unbefugte Betreten der Sportanlage Kruskotten zur Anzeige gebracht wird. Offenbar mit Erfolg.

Mittwoch, 05.08.2020, 06:00 Uhr
Am Kruskotten herrscht nach einigen unerfreulichen Vandalismus-Attacken nun wieder Ordnung. Foto: Dirk Heidemann

„Wir haben in der Umgebung des Kruskottens Zettel aufgehängt und darauf hingewiesen, dass verstärkt Polizeistreifen unterwegs sein werden. Das hat wohl abschreckende Wirkung gehabt, das zuvor massive Problem ist mittlerweile gelöst“, sagt Peter Glissmann, Koordinator für den Spielbetrieb der Fußballabteilung.

Tore am Zaun angekettet

Zwar würde es immer noch ab und zu Leute geben, die unbefugt das Gelände betreten („Meist in Trainingsanzügen von anderen Vereinen”), doch der FCS hat diesen Personen mit einer simplen Maßnahme den Reiz am Aufenthalt am Kruskotten genommen: „Wir haben die Tore an die Zäune aufgehängt und angekettet. Einen Fußball hat jeder, aber Tore kann man schlecht mitbringen“, sagt Peter Glissmann. Üblicherweise seien die ungebetenen Gäste durch das Bachtal und den angrenzenden Wald über einen alten Stacheldrahtzaun auf den Kruskotten gelangt oder hätten den Weg über das Tennisgelände gewählt.

Fußballtennis auf dem Tennisplatz

Dort sei mitunter Fußballtennis gespielt worden, was den Plätzen nicht gut getan hätte. „Doch auch Manfred Maiwald, der Platzwart der Tennisabteilung, hat inzwischen Entwarnung gegeben. Die getroffenen Maßnahmen haben also gefruchtet“, sagt Peter Glissmann.

Der FC Stukenbrock ist allerdings längst nicht der einzige Verein, der mit Vandalismus zu kämpfen hat. So hat beispielsweise der SC Borchen (Kreis Paderborn) nach einer ausgelassenen Party seinen Sportplatz am Hessenberg schließen lassen. Dort wurden sogar Brandflecken auf dem Kunstrasenplatz entdeckt. „Davon ist mir bei uns nichts bekannt“, ist Peter Glissmann zumindest diesbezüglich erleichtert.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7521172?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516080%2F
Alm-Auftrieb nach klaren Regeln
Krisenstableiter Ingo Nürnberger (links) und Arminia-Geschäftsführer Markus Rejek erläutern das Hygiene-Konzept. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker