FDP will die Anregungen aus dem „Urban Lab“ aufgreifen
„Quartier Mitte“ aufwerten

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die FDP will das Einkaufszentrum „Am Rathaus“ ab dem Kreisverkehr der Holter Straße mit der Rathausstraße und dann Richtung Stukenbrock städtebaulich aufwerten. Diesen Antrag stellt die Fraktion an den Rat. Zudem sollen Überlegungen zur besseren und sicheren Erreichbarkeit des Bereichs insbesondere mit Fahrrädern angestellt werden.

Dienstag, 02.06.2020, 06:00 Uhr
Im September 2015 haben die Studenten von Oliver Hall Ideen für das Rathaus-Zentrum vorgestellt. Foto: Monika Schönfeld

Der Bereich rund um die dort ansässigen Geschäfte mit Marktkauf, Aldi, Toom und anderen sei t das wesentliche Einkaufszentrum in der Stadt, argumentiert FDP-Fraktionschef Thorsten Baumgart. Derzeit sei das Gebiet gestalterisch allerdings eher rein funktional aufgestellt.

Aus Sicht der FDP-Fraktion sollte dieses „Quartier Mitte“ hinsichtlich der Aufenthaltsqualität aufgewertet werden. Im Sommer 2015 haben Studenten des „Urban Lab“ der Hochschule Ostwestfalen-Lippe weitreichende Ideen zur Neugestaltung des Quartiers erarbeitet.

„Die allermeisten Ideen aus dieser Arbeit sind sicherlich nicht umsetzbar, da zum Teil davon ausgegangen wird, komplette Gebäudekomplexe abzureißen. Allerdings können möglicherweise einzelne Gedanken betrachtet werden“, sagt Baumgart.

Die FDP-Fraktion vertritt die Ansicht, dass bereits vergleichsweise kleine Maßnahmen (Pflanzungen, Sitzgelegenheiten, Pflasterungen, Abgrenzungen, Beleuchtungskonzepte) große Wirkung erzielen könnten.

Ein weiterer Aspekt, der untersucht werden sollte, ist die bessere Zugänglichkeit des Zentrums mit dem Fahrrad. Der Einkauf in manchen der ansässigen Geschäfte ist auch für radfahrende Kunden denkbar. Allerdings sind mangelnde Parkmöglichkeiten, sowie das eingeschränkte Sicherheitsgefühl auf den riesigen Parkplatzflächen dafür nicht förderlich.

„Uns ist bewusst, dass sich die meisten der Flächen in privater Hand befinden. Hier sind Gespräche zu führen und Werbung für eine optimierte Gestaltung zu machen. Am Ende profitieren alle Beteiligten von guten Ideen“, sagt Baumgart.

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