Prof. Dr. Helmut Wenck wird 85
Forschergeist ungebrochen

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). „Je älter ich werde, umso mehr Ideen habe ich.“ Das sagt Professor Dr. Helmut Wenck mit Überzeugung. An diesem Dienstag feiert der gebürtige Leipziger seinen 85. Geburtstag. Der Ehrentag wird in trauter Zweisamkeit mit seiner Ehefrau Stefanie gefeiert.

Dienstag, 02.06.2020, 05:00 Uhr
Helmut Wenck wird heute 85 Jahre alt. Foto: Uschi Mickley

Obwohl er als Professor der Biochemie bereits emeritiert ist, sein Forschergeist und die Freude am wissenschaftlichen Arbeiten sind ungebrochen. „Das Experimentieren mit Farben hat mich schon als Kind fasziniert“, erinnert sich der Wissenschaftler. Und als Naturfreund zieht es ihn heute täglich in den Garten, wo er sich an der blühenden Farbenpracht erfreut.

Der promovierte Chemiker weiß viel, hat viel erreicht und verfasst noch immer Publikationen für diverse Fachzeitschriften. Er ist ein höflicher, redegewandter und aufmerksamer Zeitgenosse, der viel Ruhe und Herzlichkeit ausstrahlt.

Er kommt schnell ins Erzählen und hat sämtliche Daten seines Werdegangs im Kopf. Ab 1952 studierte er an der Universität Leipzig und legte dort 1959 das Diplomchemiker-Examen ab. 1960 setzte er sein Studium an der Universität Tübingen fort und promovierte dort 1966 zum Dr. rer. Nat..

1971 wurde er zum Professor für Chemie und Didaktik der Chemie an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe berufen. Von 1980 bis 2002 war er Inhaber des Lehrstuhls für Chemie und Didaktik der Chemie an der Universität Bielefeld. Generationen von Lehramtskandidaten begleitete er durch das biochemische Praktikum. Im nicht akademischen Bereich hat er zudem Lehrlinge zu Chemielaboranten ausgebildet.

In der CDU Bielefeld und vielen weiteren Organisationen hat er zahlreiche Ämter bekleidet. Lange Zeit war er Vorsitzender des Fördervereins der Volkshochschule Verl-Harsewinkel-Schloß Holte-Stukenbrock.

Sein privates Glück fand er mit seiner Ehefrau Stefanie. 1960 heiratete das Paar standesamtlich in Ulm, im April 1961, wenige Wochen vor dem Mauerbau, kirchlich in West-Berlin. 1971 zogen die Eheleute nach Schloß Holte-Stukenbrock.

Der Jubilar stammt aus einer musikalischen Familie, spielt Geige und ist bei Konzerten des Kulturkreises ein gern gesehener Gast. Neue Pläne hat er längst geschmiedet. Sofern es die Gesundheit zulässt, wird er sich einem Fachartikel widmen. Getreu dem Motto „Vom Klimakiller zum wertvollen Rohstoff“ soll es dabei um das Recycling von Kohlendioxid gehen.

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