Drive-In-Clubbing: Tanzerlebnis auf Corona-Art in Schloß Holte-Stukenbrock - mit Video
Es kribbelt in den Füßen

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). „Endlich wieder Party! Ich hab’ das soooo vermisst!“ Jacqueline Götte aus Steinheim und Nadine Oppermann aus Schieder-Schwalenberg, beide 20, sind voll ausgestattet. Ein Eimerchen voller Shots für die Beifahrerin und alkoholfreien Sekt für die Fahrerin. Dazu – für die Stimmung – ein Taschen-Stroboskop und batteriebetriebene Teelichter. Schon bevor der erste DJ auflegt, sind die Mädels in Feierlaune. Aber mal ganz anders: Im Auto sitzen sie vor der Bühne auf dem Parkplatz des Safarilandes Stukenbrock und hören die Musik verstärkt durchs Autoradio.

Sonntag, 31.05.2020, 11:25 Uhr aktualisiert: 01.06.2020, 12:22 Uhr
Wenn man schon nicht in Clubs gehen darf, dann fährt man eben mit dem Auto vor die Bühne: Sechs DJs, hier Averro, haben am Samstag und Sonntag den Parkplatz des Safarilandes zum Dancefloor gemacht. Foto: Monika Schönfeld

Drive-In-Clubbing in Schloß Holte-Stukenbrock

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200 „Wagenladungen“ voller junger Leute, ab und zu auch mal etwas Mittelaltes, waren auf Entzug. Schon zehn Wochen kein Abtanzen mehr in den Clubs. Da müssen sich die Tanztempel etwas einfallen lassen, wie das „Index“ im niedersächsischen Schüttorf. Die haben die Musik nach draußen verlegt und die Menschen in den Autos gelassen.

„ Wir waren dort und dachten, das wäre doch auch etwas für Schloß Holte-Stukenbrock “, sagen Maximilian Anselm (19) und Pascal Schulz (20) aus Schloß Holte-Stukenbrock. Die beiden haben mit Freunden bereits das EMStage 2019 auf dem Holter Meeting ausgerichtet und verstehen eine Menge von Musik und Festivals. Ein Anruf bei Bürgermeister Hubert Erichlandwehr und der setzte Stadtmarketing-Beauftragte Imke Heidotting und Kulturbeauftragte Anja Martin darauf an. Veranstaltungs-Spezialist Ralf Huxohl, der bereits zu Halloween mit Marcel Wurms im Safariland zusammen gearbeitet hat, knüpfte die Verbindung, so dass das Drive-In-Clubbing mit der Stadt als Veranstalter auf dem Parkplatz des Safarilandes stattfinden durfte.

Bester Sound

Eine sieben Meter breite Bühne war am Samstag die kreative Arbeitsfläche der DJs Phil Cabale (Elektric Dreams Festival), Averro (New Horizons Festival) und FRDY (Parookaville-Festival) und am Sonntag für die DJs Luke Madness (NFF Club Bremen) Jay Pepe (Hermanns Club Detmold, Café Europa Bielefeld) und Brandon (Bootshaus Köln).

Am Samstag standen die Autos in Reihen hintereinander. „Ich sehe zwar nichts, habe aber den besten Sound“, sagte einer im letzten Drittel. Das Problem haben die beiden Festival-Macher gemeinsam mit der Stadt und dem Ordnungsdienst am Sonntag besser gelöst und die Autos versetzt gestellt.

Die einzigen, die sich wirklich zu den Rhythmen vor der Bühne bewegen durften, waren die Ordner. Die bekamen von Averro dann auch gleich ein fettes Lob. Jan, Patrick und Noel feuerten die Zuschauer an, spielten auf der Luftgitarre und gaben den Takt vor.

Rücksichtsvoll

Erstaunlich: Die Musik war außerhalb der Autos draußen nur in Flüsterlautstärke zu hören. Die Musik wurde auf UKW-Frequenz über die Autoradios übertragen. Das geschah mit Rücksicht auf die Tiere, denn Elefant und Tiger hatten sich schon längst gute Nacht gesagt. Und mit Rücksicht auf die Menschen. Am Pfingstwochenende waren die Zeltlodges alle belegt. Viele waren mit Kindern da, die schon schliefen, sagt Safariland-Geschäftsführerin Elisabeth Wurms.

Ein „lasst uns was hören“, also die Aufforderung zum Hupen, verhallte deshalb. Es gab aber „Blinker links, Blinker rechts“, Fernlicht-Aufblenden und Hände, die aus den Seitenfenstern schnellten.

Manche Autobatterie machte schlapp. Aber Thomas Kerstingjohänner von der gleichnamigen Autoverwertung hatte zwei Power-Booster zur Verfügung gestellt und Maximilian Anselm mit einem Crashkurs eingewiesen. So waren alle Gäste schnell wieder unter Strom.

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