Forderung nach weniger Mehrfamilienhäusern im Neubaugebiet Fichtenbrink-Nord in Schloß Holte-Stukenbrock
CDU unterstützt Anlieger

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die CDU beantragt, den Bebauungsplan für das Gebiet Fichtenbrink-Nord im Stadtentwicklungsausschuss zu ändern. Mehr als 70 Anlieger der Straßen Fichtenbrink und St.-Michael-Straße hatten nach der Offenlegung des Bebauungsplans Eingaben dazu formuliert, die teils von mehreren Anliegern unterschrieben worden sind. Viele hatten sich auch an den CDU-Ratsherr Axel Dingenotto gewandt, um gegen die geplante, ihrer Meinung nach zu dichte Bebauung zu protestieren. CDU-Fraktionschef Lars Pankoke sagt, die CDU unterstütze die Eingaben der Anlieger.

Montag, 11.05.2020, 19:51 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 20:00 Uhr
CDU-Fraktionschef Lars Pankoke (links) und Axel Dingenotto wollen im Sinne der Nachbarschaft vom Fichtenbrink und der St.-Michael-Straße weniger und kleinere Mehrfamilienhäuser im Neubaugebiet Fichtenbrink-Nord zulassen. Foto: Monika Schönfeld

Stadtplaner Dirk Tischmann hatte Ende November erläutert , wie das Gebiet Fichtenbrink-Nord zwischen Helleforth- und St.-Michael-Straße aussehen könnte. Hier können auf 2,5 Hektar Fläche fünf Mehrfamilienhäuser und drumherum Einfamilien- oder Doppelhäuser entstehen auf insgesamt 40 Bauplätzen. Eine Anlieger- und Besitzerbefragung hat allerdings ergeben, dass das Gebiet nur in Bauabschnitten zu verwirklichen ist. Im ersten Bauabschnitt entstehen auf 1,2 Hektar 18 Bauplätze. Die Erschließung läuft anfangs nur über die Helleforthstraße, später auch über den Fichtenbrink.

Für die Nachbarschaft zu dicht bebaut

Der Leiter des Fachbereichs Wirtschaft und Stadtentwicklung, Werner Thorwesten, bestätigte, dass dort fünf Mehrfamilienhäuser geplant sind. Die Zahl der Wohnungen sei noch nicht festgelegt, es sei aber möglich, ein Acht-Familienhaus zu bauen, zwei Häuser für je sechs Familien und zwei für jeweils vier Familien.

Das stößt bei den Anliegern auf Widerstand. An Fichtenbrink und an der St.-Michael-Straße herrscht eine Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern vor.

„Wir möchten den Anliegern folgen und in diesem Bereich deutlich weniger Wohnungen zulassen – lediglich drei Vierfamilienhäuser in zweigeschossiger Bauweise“, sagen Lars Pankoke und Axel Dingenotto. Um die Mehrfamilienhäuser könnten Bauplätze für 30 Einfamilienhäuser entstehen.

CDU: Das Verhältnis passt nicht

„Das Verhältnis des bisherigen Entwurfs zur bestehenden Umgebung passt nicht. Wir wollen die Zahl der Wohnungen reduzieren“, sagt Lars Pankoke. Dort 30 Einfamilienhäuser und 12 Wohnungen in drei Vierfamilienhäusern zuzulassen, sei „eine vernünftige Lösung”. Zwei der drei Vierfamilienhäuser sollten öffentlich geförderter Wohnraum sein. „Im Umfeld sind schon heute mehrere größere Mehrfamilienhäuser kürzlich fertiggestellt worden. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Einmündung in das neue Gebiet von der Helleforthstraße aus. Hier sind im Satzungsbereich auch noch freie Grundstücke mit entsprechenden Mehrfamilienhäusern bebaubar“, so die CDU.

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