Stadt und Stadtwerke vergeben Klimaschutzpreise Mit dem Rad auf „Klimareise“

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). In Schloß Holte-Stukenbrock wird Umweltschutz groß geschrieben. Die Gesamtschule, das Gymnasium und die Flex Eingliederungshilfe, sind die Sieger des Klimaschutzwettbewerbs, den die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock in Kooperation mit den Stadtwerken vergeben hat.

Von Uschi Mickley
Vorbildlich im Umweltschutz: Gemeinsam mit den Stadtwerken vergibt die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock den Klimaschutzpreis 2019. Es freuen sich (von links) Dr. Michael Kößmeier, Martin Reininghaus, Stadtwerke-Geschäftsführer Marco Fuhrmann, Daniela Hartmann, Christian Hayk, Natalia Kuhlmannn, René Eschengerd, Johann Hans, Klimaschutzbeauftragte Stefanie Schäfer, Jessica Kretz, Christian Voß, Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, Bastian Burkert und Annika Ruhe.
Vorbildlich im Umweltschutz: Gemeinsam mit den Stadtwerken vergibt die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock den Klimaschutzpreis 2019. Es freuen sich (von links) Dr. Michael Kößmeier, Martin Reininghaus, Stadtwerke-Geschäftsführer Marco Fuhrmann, Daniela Hartmann, Christian Hayk, Natalia Kuhlmannn, René Eschengerd, Johann Hans, Klimaschutzbeauftragte Stefanie Schäfer, Jessica Kretz, Christian Voß, Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, Bastian Burkert und Annika Ruhe. Foto: Uschi Mickley

In feierlichem Rahmen wurde die Preisverleihung am Donnerstag im Rathaus vorgenommen. Aus acht Bewerbern wurden die Gewinner ausgewählt. „Wir freuen uns sehr über die große freiwillige Teilnahme“, lobte Bürgermeister Hubert Erichlandwehr.

Bildung und Nachhaltigkeit nannte er als ausschlaggebende Faktoren für die Vergabe. „Die interessanten und spannenden Beiträge haben bei jungen Menschen große Sensibilität geweckt“, fügt er hinzu.

Über den ersten Platz und 1250 Euro Preisgeld freut sich die Gesamtschule Schloß Holte-Stukenbrock. Schüler des neunten Jahrgangs hatten sich in verschiedenen Gruppen intensiv mit dem Thema Plastikvermeidung auseinander gesetzt. Im Marktkauf wurden Kunden zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Außerdem wurde selbst hergestellte Naturkosmetik, beispielsweise Abschminkpads mit Salz und Zucker, angeboten. Viel Aufmerksamkeit hatte eine Ausstellung mit Skulpturen aus Plastik hervorgerufen, die eine mahnende Botschaft enthielt. Unter anderem wurde ein brennender Erdball gezeigt. Höhepunkt des Projektes war die „Klimareise“ im Juli. Mit dem Fahrrad wurden die Firmen Ari Armaturen und Froli angesteuert. Dort nutzen die Neuntklässler die Gelegenheit, mit Mitarbeitern zu diskutieren und selbst Vorschläge zum Umweltschutz einzubringen. Das berichteten Schulleiterin Daniela Hartmann und ihre Kollegin Natalia Kuhlmann.

An das Gymnasium geht der zweite Platz, dotiert mit 750 Euro für verschiedene Aktionen, die Klimaschutz in unterschiedlichen Unterrichtseinheiten thematisierten. Unter anderem wurden mit dem „Energiebüro“ Projekte zur Energieeinsparung durch zentrale Lichtsteuerung durchgeführt. Außerdem kommt eine Pfandflaschensammelaktion dem Hilfsprojekt „Generación“ in Peru zugute, wie Lehrer Martin Reininghaus erläuterte.

Platz drei, verbunden mit 500 Euro Preisgeld, geht an die Flex Eingliederungshilfe, eine Tochtergesellschaft der Diakonischen Stiftung Ummeln. Das Projekt „Wohnen am Landerbach“ hat einen eigenen Klimapakt zwischen Mitarbeiterinnen und Bewohnern geschlossen.

Koordinator René Eschengerd teilte mit, dass das Haus ein großes Insektenhotel angelegt habe. Für Transporte wurde ein E-Auto angeschafft, E-Fahrräder sollen folgen.

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