Hauskonzert bei Barbara Lundgreen: Junge Pianistin verzaubert das Publikum Urgewaltig und voller Schönheit

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/um). Überaus eindrucksvoll und melodisch wurde das neue Jahr am Sonntag im Wohnzimmer von Barbara Lundgreen begrüßt. „Ein wundervoller Nachmittag mit einer wundervollen Pianistin“, so lässt sich das Hauskonzert in Kurzform beschreiben.

Die junge Klaviervirtuosin Di Su hat beim Hauskonzert bei Barbara Lundgreen das Publikum verzaubert.
Die junge Klaviervirtuosin Di Su hat beim Hauskonzert bei Barbara Lundgreen das Publikum verzaubert. Foto: Uschi Mickley

„Drei unterschiedliche Meister und drei unterschiedliche Epochen in bemerkenswerter Reihenfolge“, fasste die Gastgeberin den ersten Programmteil zusammen. Sichtlich erfreut konnte Barbara Lundgreen 62 Gäste begrüßen, als sie die Pianistin Di Su vorstellte. Die 26-Jährige, die zum zweiten Mal in Sende gastierte, begeisterte das Publikum bis zur letzten Minute mit ihrem unverwechselbaren weichen und zugleich leidenschaftlichen Spiel. Das Programm eröffnete die gebürtige Chinesin mit einem Präludium aus der Komposition „Das wohltemperierte Klavier“ in der Tonart h-Moll von Johann Sebastian Bach.

Die tiefen Emotionen des Meisterwerkes gestaltete sie mit Tempi und Phrasierungen. Kompositionen von Dimitri Schostakowitsch und Felix Mendelssohn Bartholdy, ebenfalls in h-Moll, verlieh sie große Ausdruckskraft. Von feinster Sensibilität bis zu kraftvollen Anschlägen vereinte sie Gegensätze. Mit ihrer Darbietung hat die Masterstudentin zugleich die Feuertaufe für ihr bevorstehendes Examen bestanden. Das Diplom wird Di Su am 20. Januar der Hochschule für Musik Detmold ablegen. Hauskonzerte, so Barbara Lundgreen, seien für hoch qualifizierte Künstler auf Weltniveau eine gute Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Das sichtlich beeindruckte Publikum konnte Barbara Lundgreen nur zustimmen. Die Hausherrin, die das Masterexamen von Di Su begleitet hatte, geriet ins Schwärmen: „Ihr Spiel ist atemberaubend, urgewaltig, voller Intensität und Schönheit.“ Im zweiten Teil des Programms widmete sich die Künstlerin der viersätzigen Großen Sonate G-Dur op. 37 von Peter Iljitsch Tschaikowsky.

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