Viele Sternsinger sind um und in Schloß Holte-Stukenbrock wieder unterwegs
„Wollen Vorbild für andere sein“

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). „Segen bringen – Segen sein. Frieden für die Kinder im Libanon und weltweit“, so lautet das Motto der diesjährigen, bundesweiten Aktion des Dreikönigssingens, an der sich auch die Kirchengemeinden der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock beteiligen.

Montag, 06.01.2020, 06:45 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 06:50 Uhr
Verantwortungsbewusst überbringen Lea, Hannah und Alina am Samstagmorgen den Neujahressegen in Stukenbrock zu Familie Aschof. Auch sie wollen mit dieser Aktion ein Vorbild für andere Menschen sein. Foto: Manuela Fortmeier

„Oh, die Sternsinger, schön, dass ihr da seid“, freut sich Erika Vosshans, als Jonathan, Tabea und Magdalena am Samstagmorgen plötzlich an ihrer Haustür klingeln, um den Neujahrssegen zu überbringen. Mit gleicher Freude öffnet auch Gaby Aschof den Sternsingerinnen Alina, Lea und Hannah in Stukenbrock die Tür. Schon am frühen Morgen haben sich in St. Achatius in Stukenbrock-Senne, in St. Johannes Baptist Stukenbrock, in St. Ursula Schloß Holte und bereits am Freitagnachmittag auch in Sende Scharen von Sternsingern auf den königlichen Weg der inzwischen 62. Aktion des Dreikönigsingens gemacht, um als moderne Nachfolger von Caspar, Melchior und Balthasar nach alter Tradition den Neujahressegen in die Häuser zu tragen. Ebenfalls am Freitag haben sich auch die Mädchen und Jungen zur Gewänder-Anprobe in Liemke getroffen, um es den anderen Sternsingern in wenigen Tagen gleich zu tun. „Wir sind gesund und beweglich, haben Zeit und die wollen wir sinnvoller nutzen, als nur rumzuhängen.“

Ein Zeichen für den Frieden setzen

Goldene, teils selbst gebastelte Kronen auf den Köpfen und in farbenfrohe Gewänder gehüllt, so sind die Sternsinger auch in die St.-Johannes-Baptist-Kirche in Stukenbrock gekommen, um dort im Rahmen der Aussendungsfeier den Segen von Ludger Renerig entgegenzunehmen. „Ihr leistet Großartiges. Nicht umsonst tragt ihr Kronen auf euren Köpfen. Als Boten Gottes macht ihr euch als Könige und Königinnen auf den Weg und setzt so ein sichtbares Zeichen für den Frieden“, lobt Renerig die Kinder. Bevor sich die Gruppen auf den Weg machen, segnet Renerig zuerst die Kreide und die Aufkleber, auf denen „CMB 2020“ steht, was bedeutet: Christus Mansionem Benedicat. Übersetzt: Christus segne dieses Haus, mit denen die Kinder die Segenswünsche an den Häusern anbringen.

Auf der Wunschliste stehen Glitzersteinchen und pinke Gewänder

Während der Regen heftig an die Fenster prasselt, sind die 20 Kinder und Jugendlichen im Pfarrheim St. Joseph in Liemke am Freitagnachmittag während der Anprobe der Sternsinger-Gewänder bestens gelaunt. Um sich in den Dienst der guten Sache zu stellen, sind auch Marika, Johanna und Hannah zur Anprobe gekommen. Der kleinen Emma ist es schnell klar: „Ich möchte ein pinkes Gewand und eine Krone mit pinken Glitzersteinchen.“ Tristan hingegen möchte ein blaues. Schnell sind die Wünsche erfüllt. Jedoch wünscht sich das Organisationsteam um Christiane Füchtemeier noch weitere Mitstreiter. Uns fehlen noch einige Sternsinger, die mitmachen. Gerne sind auch Erwachsene willkommen“, ruft Christiane Füchtemeier (Telefon: 05207-924233) zu weiteren Anmeldungen auf.

An beiden Tagen lassen sich die Mädchen und Jungen vom ungemütlichen Wetter nicht abhalten, ihre Aktionen bis zum Abend zu vollenden. „Die Menschen in den armen Ländern brauchen uns. Wir wollen ein Vorbild für andere sein. Deshalb sind wir gerne dabei.“

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7171564?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516080%2F
Arminia und der Karten-Ärger – Hacker-Angriff?
Zu 20 Prozent darf die Schüco-Arena am Samstag ausgelastet werden. Die Registrierung für die etwa 5400 Karten sorgt für Probleme. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker