Teilnehmerrekord beim DLRG-Neujahrsschwimmen
90 Hartgesottene springen in Sennesee

Schloß Holte-Stukenbrock (um/WB). Frostige Temperaturen und Sonne satt: Das traditionelle DLRG-Neujahrsschwimmen im Sennesee ist eine eiskalte Tradition. Schöner hätte das Wetter am Neujahrstag für den Sprung ins kalte Wasser nicht sein können. Ideale Bedingungen haben beim „Eismän“ in seiner nunmehr 14. Auflage für Teilnehmerrekord gesorgt: 90 „Eisschwimmer“ stürzen sich mit lautem Getöse in das 5,4 Grad kalte Wasser, als Pascal Pollmeier, technischer Leiter der DLRG-Schloß Holte-Stukenbrock, das Startsignal gibt.

Donnerstag, 02.01.2020, 06:42 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 07:00 Uhr
Ein Foto fast wie im Hochsommer – doch das Wasser hat nur 4,5 Grad: Carsten Halstrick und seine Mutter Gaby genießen das Eisbad im Sennesee sichtlich. Foto: Uschi Mickley

90 Teilnehmer beim „Eismän“

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Foto: Uschi Mickley
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„Das ist überwältigend. Damit hätten wir nicht gerechnet“, freut sich der Veranstalter. Szenen, in denen die gestählten Köper der Rettungsschwimmer in Zeitlupe durch das Wasser hechten, gibt es am Mittag zwar nicht zu bestaunen, dennoch präsentieren sich einige Hartgesottene als getarnte Baywatch-Schwimmer stilecht und heldenhaft. In roter Badekleidung und mit Rettungsbojen ausgerüstet springt eine sechsköpfige Freundesgruppe lachend ins Wasser, zeigt vollen Körpereinsatz und zieht die Blicke auf sich. Gut zu wissen, dass echte Rettungstaucher stets in Ufernähe schwimmen und im Notfall schnell zur Stelle sind.

Schwer zu sagen, wer sich mehr amüsiert hat: die wagemutigen Teilnehmer, die zumeist nach wenigen Augenblicken zitternd und freudestrahlend schnell wieder das rettende Ufer erreichen, oder die zahlreichen Schaulustigen, die den Eisschwimmern mit Anfeuerungsrufen ihren Respekt zollen. Viele Schwimmer im Alter von sieben bis 85 Jahren tragen bunte Mützen zu Badeanzug oder -hose, andere wählen ein Narrenkostüm oder Ringelhemd.

Pascal Pollmeier (DLRG) ist mit Resonanz rundum zufrieden

In roter Weihnachtsmannmontur krault Felix Büsching etwa zwei Minuten durch den See, während sich der neunjährige Edwin Dyck wenige Meter weiter juchzend kopfüber in das kalte Nass stürzt. „Ich habe es geschafft. Das war echt extrem kalt“, ruft Gaby Halstrick, und reißt lachend die Arme in die Höhe, um sich schnell wieder warm einzupacken. Die frostige Gaudi habe sie durchaus Überwindung gekostet, doch ihre Jungs hätten sie schließlich überzeugen können, mitzumachen.

„Das sind die echten Helden, wir sind ja schließlich im Training“, erklärt Langstreckenschwimmer Carsten Hilker und zeigt auf die Wagemutigen, die trotz Hühnerhaut einen tierischen Spaß im frischen Gewässer haben. Er selbst hat zehn Minuten durchgehalten und dabei ein beachtliches Tempo vorgelegt. Mit der Resonanz ist Pascal Pollmeier am Ende rundum zufrieden.

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