In vier Gebieten kann mit vereinfachtem Verfahren gearbeitet werden Stadt weist Bauplätze aus

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms). Der Stadtentwicklungsausschuss hat vier kleinen Baugebieten zugestimmt, die mit einer Außenbereichsfläche ins beschleunigte Verfahren gebracht werden können. Denn obwohl die Stadt einige Baugebiete ausgewiesen hat, fehlen noch weitere Wohnungen.

Im Baugebiet Bachweg entsteht an der Kaunitzer Straße ein Wohnheim für Flüchtlinge.
Im Baugebiet Bachweg entsteht an der Kaunitzer Straße ein Wohnheim für Flüchtlinge. Foto: Monika Schönfeld

Stadtplaner Dirk Tischmann erläuterte das Gebiet Fichtenbrink-Nord zwischen Helleforth- und St.-Michael-Straße. Hier können auf 2,5 Hektar Fläche vier Mehrfamilienhäuser mit je sechs Wohnungen und drumherum Einfamilien- oder Doppelhäuser entstehen auf insgesamt 40 Bauplätzen. Eine Anlieger- und Besitzerbefragung hat allerdings ergeben, dass das Gebiet nur in Bauabschnitten zu verwirklichen ist. Im ersten Bauabschnitt entstehen auf 1,2 Hektar 18 Bauplätze. Die Erschließung läuft anfangs nur über die Helleforthstraße, später auch über den Fichtenbrink. Der Leiter des Fachbereichs Wirtschaft und Stadtentwicklung, Werner Thorwesten, ist zuversichtlich, dass der zweite Bauabschnitt und damit auch eine Ringerschließung möglich wird. Auf Anregung von Matthias Altemeier (Grüne) soll die Verwaltung versuchen, provisorisch einen Fußweg zur St.-Michael-Straße umzusetzen.

Lücken werden gefüllt

25 bis 30 Bauplätze können an der Langen Wiese-Süd in der Verlängerung des Bütervenn entstehen. Hier gibt es zwei Eigentümer. Thorwesten sagte, dass die Stadt in allen Neubaugebieten einen Teil der Grundstücke aufkaufen wird, um die Grundstücke an Bauwillige weiterzugeben. »Wir beschließen heute erst die Umrandung. Für den Aufstellungsbeschluss haben wir zwei Jahre Zeit«, sagte Thorwesten.

Während diese beiden Baugebiete einstimmig befürwortet werden, sprechen sich Grüne und CSB gegen einen Streifen am Buschweg in Sende aus, auf dem zehn Bauplätze in zwei Bautiefen entstehen können. »Wir enthalten uns, weil wir einer anderen Fläche in Sende aus Naturschutzgründen auch nicht zugestimmt haben«, sagte Britta Rusch (CSB). Matthias Altemeier (Grüne) kann dort keine Lückenbebauung erkennen. Für ihn handelt es sich dort um freie Landschaft.

Unterkunft für Geflüchtete

Wieder einstimmig ist das Verfahren für den Bebauungsplan Bachweg beschlossen worden. Obwohl das Gebiet 18.000 Quadratmeter groß ist, werden weniger als 10.000 bebaut. In diesem Gebiet entsteht zurzeit die Unterkunft für die anerkannte Flüchtlinge, die drei Jahre lang Residenzpflicht in Schloß Holte-Stukenbrock haben. Die Erschließung des Gebiets zwischen Bachweg, Kaunitzer Straße und Forellenweg könnte »tricky« werden, sei im vereinfachten Verfahren aber einfacher, sagt Thorwesten.

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