Stadt erhält für 589 unterversorgte Haushalte Zuschüsse
Millionen fürs Breitband

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Nach einer Verlängerung der Nachfragebündelung stand Ende August fest: Ab 2020 können mehr als 8000 Haushalte in Schloß Holte-Stukenbrock vom geplanten Glasfaserausbau der Deutschen Glasfaser profitieren.

Dienstag, 08.10.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 11:36 Uhr
Der Glasfaserausbau für 589 Haushalte und zehn Unternehmen in Schloß Holte-Stukenbrock wird mit 90 Prozent gefördert. Foto: dpa

Jetzt beginnt die Planungsphase der Tiefbauarbeiten für die Ausbaugebiete. Zusammen mit der Stadt wird festgelegt, wo die Hauptverteiler aufgestellt werden und wie der Tiefbau im Einzelnen ablaufen wird.

Alle Haushalte, die sich für einen Anschluss der Deutschen Glasfaser entschieden haben, werden in den nächsten Tagen schriftlich über die weitere Vorgehensweise informiert.

Infrastruktur mit Glasfasversorgung

Der Kreis Gütersloh wird bis November 2019 für acht kreisangehörige Kommunen Förderanträge im Rahmen der Richtlinie »Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland« und der entsprechenden Ko-Finanzierungsrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen stellen. Ziel des Breitbandförderverfahrens ist es, für Adressen mit einer Versorgung unterhalb von 30 Mbit/s im Downstream und ohne marktgetriebene Ausbauperspektive eine Infrastruktur mit Glasfasversorgung zu generieren.

Für die Kommune Schloß Holte-Stukenbrock wurden 501 unterversorgte Adressen ermittelt. Dies entspricht, laut dem Beratungsunternehmen MICUS, 589 Haushalten und zehn Unternehmen. Zur Anbindung der Adressen sind 80,63 Kilometer Trassenbau erforderlich. Die Kostenkalkulation auf Basis der Grobnetzplanung ergibt ein Gesamtinvestitionsvolumen von 7.815.531 Euro. Der durch die Kommune zu entrichtende Eigenanteil beträgt laut Kostenanalyse, 753.715,40 Euro. Es handelt sich hierbei um planerisch ermittelte Höchstsummen. Die endgültigen Kosten werden erst durch das Ausschreibungsverfahren ermittelt.

Randgebiete

Die Randgebiete mit einer Versorgung unter 30 MBit/s befinden sich außerhalb der geplanten Ausbaugebiete der Deutschen Glasfaser. Mit der Deutschen Glasfaser werden noch Gespräche dazu geführt, welche Gebiete oder Straßenzüge gegebenenfalls noch in den Ausbau einbezogen werden können.

Ein möglicher Glasfaserausbau durch die Deutsche Glasfaser außerhalb der geplanten Ausbaugebiete wird zeitlich ähnlich früh erfolgen wie der geförderte Glasfaserausbau, teilt das Unternehmen mit.

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