Wohnberatungstage im Rathaus – Kooperation mit der AWO
Sicher leben in den eigenen vier Wänden

Schloß Holte-Stukenbrock (mfo). Die Wohnberatung wird wegen der positiven Resonanz fortgesetzt. Drei Veranstaltungen hat es im ersten Halbjahr gegeben. Die Stadt greift das umfangreiche Thema auch im zweiten Halbjahr erneut in Kooperation mit der AWO Kreis Gütersloh auf. Zwei Beratungstage sind vorgesehen.

Freitag, 06.09.2019, 10:45 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 10:50 Uhr
Nach dem Erfolg im ersten Halbjahr bieten Thomas Krüger, Wohnberater der AWO, Fachbereichsleiterin Christiane Vornholt und Maria Brock, Pflegeberaterin der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock (von links) erneut Wohnberatungstage im Rathaus an.

Der Wohnberatungs-Sprechtag findet am Montag, 16. September, zwischen 15 Uhr und 17 Uhr im Rathaus, Raum 135, statt.

Thomas Krüger, seit 19 Jahren Wohnberater der AWO, wird Interessierten erläutern, welche Hilfsmittel möglich sind, um sicher und eigenständig zu leben. Passend zum Thema wird Krüger am 14. Oktober dazu im Rathaus, Zimmer 129, einen Vortrag »Zuhause Wohnen – so lange wie möglich« halten. Eine Anmeldung zu den kostenlosen Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

Informationen und Ratschläge zu Zuschüssen

Neben dem Beantworten der persönlichen Fragen von Hilfesuchenden oder deren Angehörigen gibt Krüger Informationen und Ratschläge zu Zuschüssen oder zu der oftmals aufwendigen Antragstellung bei Pflegekassen, Rückfragen bei Handwerkern oder anderen Behörden.

Für ältere oder Menschen mit Behinderungen sei es ein Bestreben, »möglichst lange und selbstständig in den vertrauten, eigenen vier Wänden zu leben«, sagt Maria Brock. »Dieser Wunsch kann oftmals schon durch kleinere oder größere Veränderungen, Hilfsmittel oder bauliche Maßnahmen realisiert werden, die dann beste Voraussetzungen bieten, wodurch sich meistens ein aktueller Umzug in eine andere Wohnung oder eine Pflegeeinrichtung vorerst abwenden oder zumindest zeitlich deutlich nach hinten verschieben lässt«, sagt Brock. Seit zwei Jahren ist sie Pflegeberaterin der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock und kennt die Bedürfnisse der Betroffenen, die um Rat bitten. Die Erfahrung habe gezeigt, dass bei den Ratsuchenden eine gewisse Scheu herrsche, Hilfe oder finanzielle Zuschüssen Anspruch zu nehmen, oder es fehle das Vertrauen, einem fremden Wohnberater Einlass in die eigenen vier Wände zu gewähren. »Die Menschen sind teilweise unsicher, skeptisch oder verdrängen ihren Krankheitszustand in der Hoffnung, dass es doch sicher irgendwann von alleine wieder besser wird«, so Brock.

www.pflege-gt.de

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