119 Abiturienten erhalten ihre Zeugnisse – für 36 steht eine 1 vor dem Komma
»Bleiben Sie neugierig!«

Schloß Holte-Stukenbrock(WB). Jetzt genießen sie ihre Freiheit: 119 Abiturienten hat der Schulleiter des Gymnasiums, Dr. Michael Kößmeier, das Zeugnis überreicht. Ein guter Jahrgang ist das: 36 haben die 1 vor dem Komma, die Durchschnittsnote ist 2,44. »Ich bin mal auf den NRW-Vergleich gespannt.«

Freitag, 05.07.2019, 20:58 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 21:02 Uhr

Abiturientia 2019 am Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock

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  • Abiturientia 2019 am Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock
Foto: Monika Schönfeld
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»Unsere Ziele als Schule waren immer, Sie zu unterstützen und für eine Welt zu stärken, wie sie ist. Sie vorzubereiten auf eine Welt, wie sie wahrscheinlich sein wird. Und Ihnen das Rüstzeug zu geben, damit Sie an einer Welt mitgestalten können, wie sie einmal werden soll«, sagte Kößmeier.

»Abi looking for freedom«

Er griff das Abimotto auf: »Abi looking for freedom«, angelehnt an ein Lied von David Hasselhoff, das er vor 30 Jahren gesungen hat, als die innerdeutsche Grenze fiel und die Wiedervereinigung zum Symbol der Freiheit wurde. Aber auch schon früher war die Freiheit Thema. Kößmeier zitierte Marcus Tullius Cicero: »Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.«

Bürgermeister Hubert Erichlandwehr mahnte an, dass die Freiheit dieser Generation geschenkt worden sei. »Sie müssen sich dafür einsetzen, dass sie erhalten bleibt. Das ist ganz wichtig in dieser Zeit, in der die Demokratie bedroht ist.«

Im Wechsel hatten die Jahrgangsstufensprecher Judith Altemeier und Paul Fuchs mit den Jahrgangsstufenleitern Anke Rohde und Daniel Pohl über die Freiheit gesprochen. Die stellt sich häufig ganz unterschiedlich dar. Der eine habe die Freiheit genutzt, sich als Musterschüler zu präsentieren, der andere war der Stufenanarchist. »Bleiben Sie neugierig«, sagten die beiden Lehrer. Sie werden sich an den Jahrgang als »super nett und mega zuverlässig« erinnern, der sich füreinander eingesetzt habe.

Geehrte und Ehrender gerührt

Dass einer Geehrten Tränen der Rührung kommen, kennt man, dass sich aber der Ehrende rühren lässt, ist außergewöhnlich. Michael Dressler von den Volksbanken im Kreis Gütersloh hat Judith Altemeier den »Social Award« verliehen. Sie hat abseits der schulischen Leistungen außerordentlichen Einsatz gezeigt. Das bestätigte der frenetische Applaus.

Für die Mitarbeit am Jahrbuch hat Lehrer Marcus Nümann die Abiturienten Tom Cosack, Sara Klöpping und Paloma Florentine Strüwe ausgezeichnet. Vanessa und Melissa Steffen und Lukas Disse begleiteten die Zeugnisvergabe musikalisch, Henri Lindner bezeichnete die Schulzeit im Poetry Slam als Privileg, für das er demütig dankbar sei.

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