Projekt-Sommerabend des Pastoralen Raums am Ölbach in der Ems-Erlebniswelt
Das Zukunftsbild auf einem Bierdeckel

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/mfo). »Wir sind in einer Zeit, in der für die Arbeit im Pastoralen Raum immer weniger Hauptamtliche zur Verfügung stehen«, sagt Pfarrer Karl-Josef Auris. Rückgrat des christlichen Gemeindelebens seien immer mehr die Ehrenamtlichen. Ihnen den Rücken zu stärken, war Ziel des Abends in der Ems-Erlebniswelt.

Donnerstag, 04.07.2019, 03:00 Uhr
Hermann-Josef Brummelte mit einem Bierdeckel, auf dem das Zukunftsbild zusammengefasst ist. Foto: Manuela Fortmeier

In dem Moment, als Theaterpädagoge und Geschichtenerzähler Hartmut Lengenfeld aus Wiedenbrück die Gäste aus den Kirchengemeinden Verl und Schloß Holte-Stukenbrock mit auf eine kleine Reise in den geschichtlichen Gottesgarten nehmen wollte, beginnen die Frösche im Teich ihr Konzert. So, als wollten sie auch an diesem »inspirierenden Sommerabend« teilhaben, zu dem das

Themenabend zur Zukunft der katholischen Kirche im Pastoralen Raum am Ölbach

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Erzbistum Paderborn eingeladen hatte.

Auf Initiative von Pfarrer Karl-Josef Auris sind 45 Ehrenamtliche des Pastoralen Raumes gekommen. »Gottes Garten seid ihr« ist das Motto des Themenabends zum Zukunftsbild des Erzbistums Paderborn. In vier Arbeitsgruppen wurden Impulse und Informationen präsentiert. So stellte der Gärtner Klaus Henkenherm biblische Gartenbilder vor. »Ist die Bibel ein Gartenführer«, fragte er. Den Lauf der Ems hatte die Arbeitsgruppe von Klemens Reith für sich zur symbolischen Darstellung auserwählt, um die »Taufe als Kraftquelle« zu beleuchten.

»Kirche zusammen lebendig gestalten«

Neugierig machten die Bierdeckel, auf denen der Dekanats-Referent und Hauptverantwortliche des Abends, Matthias Stumpe, das Zukunftsbild zusammengefasst hatte. Kirche müsse bunter werden. »Wir brauchen eine Kirche, die sich traut, Neues auszuprobieren, da es sich abzeichnet, dass es immer weniger Taufen und Erstkommunionkinder gibt. Wir müssen Kirche zusammen lebendig gestalten«, sagt Stumpe.

Alle Sinne berührend ist die Idee der Bio-Gärtnerin Viola Engels, die mit Gemüse eine sinnliche Annäherung an die Wandlungsprozesse sichtbar macht. Projektreferentin Diana Sichelschmidt stellt Haltungen des Zukunftsbildes mit Hilfe von Blumen dar. Die Sonnenblume wende sich der Sonne zu. Es ihr gleichtuend, könnten sich Menschen anderen Menschen zuwenden.

In lockerem Miteinander hatten die Gäste gut zwei Stunden Gelegenheit, sich mit der Broschüre zum Zukunftsbild der Diözese zu beschäftigen. Gebraucht werden Menschen, die Zeichen setzen.

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