»Taquinay« und »Buena Vista« verlegen ihr Konzert vom Kulturforum nach draußen
Heiß, heißer, Kuba

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Kuba – ein Land voller Musik, in jedem Club, an jeder Ecke ist sie zu hören und weckt pure Lebensfreude. Leidenschaft mit heißen Rhythmen erlebten die Gäste am Samstag und Sonntag im Kulturforum – und auch draußen. Wegen der Temperaturen verlegte der Kulturkreis das Konzert kurzerhand nach draußen.

Montag, 01.07.2019, 03:00 Uhr
Eduardo Duquesne aus Peru (links) und Osvaldo Hernández bringen den Zuhörern im, und nachher am Kulturforum am Altenkamp lateinamerikanische Musik nahe. Bei entsprechenden Temperaturen kommt die Leidenschaft richtig rüber. Foto: Manuela Fortmeier

Kubanische Musik im Kulturforum Schloß Holte-Stukenbrock

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Foto: Manuela Fortmeier
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Zu Gast waren der gebürtige Argentinier Juan Bautista Sáenz (Klavier), der ebenfalls in Schloß Holte-Stukenbrock lebende Kubaner Osvaldo Hernández (Gitarre, Bass), Frank Vidal aus Peru (E-Piano), Marcus Maria Köster (Percussion) und der Kubaner Eduardo Duquesne (Gesang und Congas). Als Ensemble »Taquinay« und »Buena Vista« begeisterten sie mit einem grandiosen Konzert. Dazu passend bettet sich die Kunstausstellung mit Werken der Künstlerin Katharina Dyck aus Leopoldshöhe ein.

Ergreifend schon der ruhig gestaltete Konzertauftakt, den Sáenz am Piano mit dem Tango »Adios Nonino« aus der Feder von Astor Piazzolla und Hernández mit dem »Tango Sky« von Roland Djend auf der Gitarre gestalten. Ein purer Hörgenuss. Als Ensemble »Taquinay«, mit gleicher Leidenschaft, aber lebhafter, bringen Sáenz, Hernández-Rodriguez und Marcus-Maria Köster mit dem gebürtigen Peruaner und Gastspieler Frank Vidal und dem kubanischen Sänger Eduardo Duquesne kurz darauf drei weitere Stücke des großen Meisters zu Gehör.

Lebensgefühl

Kubanisches Lebensgefühl macht sich breit, als sie mit den befreundeten Musikern die »Samba de Orfeu« erklingen lassen. Da können die gut fünfzig Besucher nicht umher, mit den Füßen zu wippen. Mancher hätte gerne dazu getanzt.

Ganz nebenbei macht Hernández ein Geständnis. Er ist verliebt. Noch immer in seine Frau, und in den weißen Baby-Bass. Ein edler Contrabass, der bei den kubanischen Musikern »sehr beliebt ist«.

Stück für Stück nehmen die Musiker die Konzertbesucher mit auf eine musikalische Reise. Mal führt sie nach Peru, nach Brasilien, aber eben mehrfach auch ins rund 11.000 Kilometer entfernte Kuba. Die Insel, bei der die Zuhörer an Zuckerrohrfelder, Tabak und Zigarren denken. »Was wir heute Abend hier erleben, ist etwas ganz Besonderes. Der Rhythmus, das Zusammenspiel der Musiker, die Stimme des Sängers. Einfach ein Erlebnis«, zeigt sich Konzertbesucherin Helga Steidl begeistert.

Mit Leichtigkeit

»Ich hatte schon einmal die Ehre, als Gast von Hernandez mit meiner Familie in Kuba zu sein. Einfach wunderbar«, sagt Sáenz. »Hinter jedem Stück, das mit einer Leichtigkeit daherkommt, stecken viel Arbeit und viele Proben, denn jeder Titel hat seine eigenen Herausforderungen«.

»Obwohl ich eigentlich eher bekennender Fan der klassischen Musik bin, muss ich sagen, dass mir der Abend sehr gut gefallen hat«, sagt Friedrich-Wilhelm Pflege. Begeistert ist auch Heike Speicher, die das Konzert mit ihrem Mann Ralf besucht, der dafür sogar den Gartenpool verlassen hat. »Ein toller Abend und das direkt bei uns in der Nähe.«

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