100 Jahre Arbeiterwohlfahrt: Familienfest im Bürgerpark für Jung und Alt
Miteinander von Haupt- und Ehrenamt

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Mit einem großen Familienfest im Bürgerpark am Sonntag, 16. Juni, stellen sich die Haupt- und Ehrenamtlichen der Arbeiterwohlfahrt vor. Im Ort ist die »Selbsthilfe der Arbeiterschaft«, wie sie sich einst nannte, stark vertreten.

Donnerstag, 06.06.2019, 06:45 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 06:50 Uhr
Die Arbeiterwohlfahrt zeigt ihre Vielfalt: (hinten von links) Barbara Rüterbories, Astrid Weidinger, Natalie Schneider, Susann Nürnberger, Cordula Gnegel, Ines Hauschild-Specker, Manuela Gärtner, Christina Hackford, Lena Lenz, Susanne Brückner-Wentzlaff und (vorn von links) Manfred Herzog, Maria Potthoff, Kerstin Hollmann, Gabriele Eisenhuth und Marion Herzog. Foto: Monika Schönfeld

Die Arbeiterwohlfahrt wird 100 Jahre alt, der Ortsverein in Schloß Holte-Stukenbrock besteht aber erst seit 1982. Trotzdem ist sie in Schloß Holte-Stukenbrock sehr aktiv. Der AWO-Kreisverband ist Träger des Offenen Ganztags an vier Grundschulen und der Ganztags- und Übermittagsbetreuung an Gymnasium, Gesamtschule und Hauptschule.

Bei der AWO angesiedelt sind auch die Schulsozialarbeiter für die weiterführenden Schulen und der Übergangs­coach, der den Weg in den Beruf mit den Schülern gestaltet. Die Kindertagesstätten Laubfrosch am Rathaus und am Habichtweg liegen in Verantwortung des AWO-Bezirksverbands. Das Kinderschutzzentrum steht den Kitas beratend zur Seite. Dazu kommt die Flüchtlingssozialberatung und drei Spielgruppen für Geflüchtete.

Kaffee, Kuchen, Kinderprogramm, Gesang und Tanz

Auf der ehrenamtlichen Seite kümmert sich der Ortsverein um den Seniorentreff (30 Teilnehmer durchschnittlich) und die Weltfrauen »Mondo virinoi«.

Sie alle werden sich zum Familienfest präsentieren (bei Regen in der Aula am Gymnasium). In der Zeit von 14 bis 17 Uhr gibt es im Bürgerpark ein Programm für Jung und Alt. Die Senioren servieren Kaffee und Kuchen, Mitarbeiter der Kindergärten und des Offenen Ganztags werden ein großes Kinderprogramm auf die Beine stellen mit Bewegungsparcours, Kinderschminken, Bastelangeboten und Buttonmaschine. Auf der Bühne tritt der Städtische Frauenchor Lady Dur auf, die TG Sende beteiligt sich mit ihrer Rope-Skipping-Gruppe und der Tanzgarde. Die Trommelgruppe aus dem Offenen Ganztag ist ebenfalls dabei.

»Es soll ein fröhliches Miteinander werden«, sagt AWO-Ortsvereinsvorsitzende Marion Herzog. Susanne Brückner-Wentzlaff von der Fachberatung Bildung beim AWO-Kreisverband ist das Zusammenspiel zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen wichtig. »Im Kreis Gütersloh haben wir uns entschlossen, dass sich die Arbeiterwohlfahrt in jedem Ort mit ihren ehrenamtlichen und hauptamtlichen Angeboten präsentiert.« So werde sich die Arbeiterwohlfahrt auch als Arbeitgeber darstellen. 550 Mitarbeiter zählt die AWO im Kreis, 1800 seien es mit den Kooperationspartnern. »Wir stellen immer Erzieher und Sozialpädagogen ein«, sagt Brückner-Wentzlaff. Im Bürgerpark wird ein Film gezeigt, der 100 Jahre Geschichte zusammenfasst.

 

AWO im Ort

Gegründet wurde der AWO-Ortsverein 1982 von Menschen um Werner Busch, der auch Vorsitzender wurde. Ihm folgten Hanni Kröger, Ehrenfried Scholz und Jochen Gürtler. Marion Herzog hat nach Gürtlers Tod den Vorsitz übernommen. Die Arbeiterwohlfahrt hat sich bereits in ihren Anfangsjahren auch um Flüchtlinge gekümmert, Spielgruppen eingerichtet und eine Kleiderkammer betrieben.

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