Schloß Holte-Stukenbrock
Mehrheit stimmt für Gelben Sack

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/bs). Die endgültige Entscheidung wird erst am Dienstag, 21. Mai, im Stadtrat gefällt. Doch der Energie- und Umweltausschuss hat am Montagabend beschlossen, dass in Schloß Holte-Stukenbrock der Gelbe Sack auch nach 2020 bleibt. Die Entscheidung fiel mit zehn Ja-Stimmen und fünf Gegenstimmen. Wie Ausschussvorsitzender Christian Hayk (CDU) vorhergesagt hatte, lassen sich sowohl für den Gelben Sack als auch für die Gelbe Tonne Argumente finden. Er habe mit vielen Bürgern gesprochen. Etwa 50 Prozent hätten sich für die neue Variante Gelbe Tonne, die anderen für die Gelben Säcke ausgesprochen.

Mittwoch, 08.05.2019, 06:45 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 06:50 Uhr
Der Energie- und Umweltausschuss hat sich für Gelbe Säcke entschieden.

Ludwig Rieke (Grüne) hätte gerne die umfassendere Lösung mit einer Wertstofftonne gehabt. Doch die ist aus Verwaltungssicht nicht umsetzbar. So stimmte er für die Gelbe Tonne. Die Säcke seien sehr empfindlich.

Manfred Bonensteffen, Fachbereichsleiter Tiefbau und Umwelt bei der Stadtverwaltung, entgegnete, dass die Säcke mittlerweile in einer besseren Qualität vorhanden seien. Eine Entscheidung über das Entsorgungssystem solle dieses Jahr fallen.

Diskutiert wurde, was passiert, wenn die 240-Liter-Tonne voll sei. »Zusätzliche Beistellsäcke gibt es nicht«, so Bonensteffen. Umweltbeauftragte Stefanie Schäfer ergänzte, Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigten, dass die Größe der Tonnen und ein vierwöchiger Abfuhr-Rhythmus ausreichten.

Mehrere Sackbefürworter hielten dagegen, dass die Sacklösung flexibler sei. Um zu vermeiden, dass Säcke und Inhalt herumfliegen, müssten die Säcke eben erst am Morgen des Abfuhrtags herausgestellt werden. Aloys Hasken (SPD) sagte beispielsweise, dass die SPD unterschiedlich abstimmen werde und sprach vielen Bürger wohl aus der Seele: »Wohin mit der zusätzlichen Tonne?«

Michael Brechmann (CDU) sprach sich persönlich für die Tonne aus, betonte aber, dass die CDU die Abstimmung freigegeben habe. Ausschussvorsitzender Hayk verwies zum Schluss darauf, dass das Abstimmungsergebnis eine Empfehlung für den Rat sei.

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