Drei-Schulen-Theater plant eine Kulturwoche mit Jung und Alt Wie die Welt schöner wird

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Wie wird die Welt schöner? Antworten auf diese Frage will das Drei-Schulen-Theater nicht allein finden, sondern viele Gruppen fragen, die ihre Meinung dazu bei einer Kulturwoche im November darstellen sollen.

Von Monika Schönfeld
Reißen gerne alte Vorstellungen ein: Pfarrer Dr. Carsten Glatt, die Theaterpädagogen Gaye Mutluay und Canip Gündogdu, Monty Göhlich und Theaterpädagoge Dominik Fockel planen eine Kulturwoche. Thema: »Wie mache ich die Welt schöner?«
Reißen gerne alte Vorstellungen ein: Pfarrer Dr. Carsten Glatt, die Theaterpädagogen Gaye Mutluay und Canip Gündogdu, Monty Göhlich und Theaterpädagoge Dominik Fockel planen eine Kulturwoche. Thema: »Wie mache ich die Welt schöner?« Foto: Monika Schönfeld

Das Drei-Schulen-Theater gibt es inzwischen zehn Jahre. Die Anfänge finden sich in der Zusammenarbeit von Demokrat Ramadani und der Realschule Schloß Holte-Stukenbrock, die aus freien Stücken heraus »einfach mal« Theater gemacht haben. Mit »Romeo und Julia in einer modernen Form wurde die Saat gelegt, aus der sich das Drei-Schulen-Theater entwickelt hat. Schüler der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums haben Ideen entwickelt. Immer politisch, immer bewegend, immer auch mal den Finger in die Wunde. Großartig waren die drei Stücke, in denen sich die Jugendlichen mit dem Umgang mit der Geschichte präsentiert und deshalb mit der Gedenkstätte Stalag kooperiert haben. Ein Überlebender, der ehemalige Zwangsarbeiter Ferdinand Matuszek, war bei der Premiere noch dabei und hat die Gruppe aufgefordert, weiterzumachen und nie mit dem Fragen aufzuhören.

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»Wir können uns vorstellen, dem Stadtkulturverband beizutreten.«

Canip Gündogdu

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Das Drei-Schulen-Theater, das mit 3ST kürzelt, was beabsichtigt als Wort ausgesprochen in »dreist« mündet, will auch nach der sechsjährigen Förderung mit Bundesmitteln im Jahr 2020 weitermachen. »Wir können uns vorstellen, dem Stadtkulturverband beizutreten«, sagen die Theaterpädagogen Canip Gündogdu, Demokrat Ramadani, Gaye Mutluay und Dominik Fockel.

Fester Kooperationspartner ist das Evangelische Jugendhaus. Mit Monty Göhlich und Pfarrer Dr. Carsten Glatt haben sie die Idee der Kulturwoche geboren. »Wir möchten mit allen Gotteshäusern zusammenarbeiten und junge Menschen einbinden«, sagt Gündogdu.

Auch der Demokratieverein und das Projekt »Demokratie leben« könnten mitmachen, aus dem Evangelischen Jugendhaus die Gruppen, die mit Holz oder Ton arbeiten, die Jugendleiter und mehr. »In der Kulturwoche könnten Kunst ausgestellt werden, Texte in einer Schreibwerkstatt entstehen, Poetry Slam und Open Stage geboten werden.

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