Mehr als 1000 Quadratmeter brennen in Schloß Holte-Stukenbrock Feuer im Holter Wald

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Am Osterwochenende haben in der Stadt nicht nur die 14 Osterfeuer gebrannt, die die Vereine betreut haben. Mehr als 1000 Quadratmeter Wald und Wiesenfläche im Holter Wald haben aus ungeklärter Ursache gebrannt.

Von Monika Schönfeld
Im Holter Wald brannte eine Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern abseits der Wege.
Im Holter Wald brannte eine Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern abseits der Wege. Foto: Feuerwehr Schloß Holte

Der Schloß Holter Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr, Fabian Johann-vor-der-Brüggen, ist am Ostersonntag um 15.51 Uhr in den Holter Wald gerufen worden. »Dort brannte etwa eine Fläche in der Größe von 30 mal 40 Metern«, berichtet der Löschzugführer auf Anfrage des WESTFALEN-BLATTES. Alle sechs Fahrzeuge des Holter Löschzuges rückten mit 36 Feuerwehrleuten aus. »Auch der Löschzug Stukenbrock wurde alarmiert. Die letzten Tage waren trocken, da hätte sich der Brand ausbreiten können.« Die Stukenbrocker waren mit vier Fahrzeugen und 28 Leuten zur Verstärkung gekommen.

Recht aufwändige Arbeit

Gebrannt hat eine Fläche, die vom Wanderparkplatz am Landerdamm aus über den »Hundepatt« nach links und dann 150 Meter tief in den Wald geht. »Es war nicht zu erkennen, was den Brand ausgelöst haben könnte.« In Augustdorf war am vergangenen Mittwoch ein Feuer entstanden, als ein Wanderer eine glühende Zigarerettenkippe weggeworfen hat. »Das war es hier eher nicht. Das Gelände ist zu weit abseits der Wege und recht unzugänglich. Eventuell war es die klassische Scherbe, die wie ein Brennglas wirkt. Aber auch dafür war das Gebiet eigentlich zu weit abseits der Wege.« Funkenflug von einem Osterfeuer schließt Fabian Johann-vor-der-Brüggen auch aus. »Am Sonntagnachmittag brannte noch kein Osterfeuer und vom Samstagabend kann der Funke auch nicht stammen.«

Die Feuerwehrleute waren bis nach 20 Uhr im Einsatz, um den Brand zu löschen und nach getaner Arbeit alles wieder wegzuräumen. Weil das Wasser von Hydranten an der Sender Straße und am Landerdamm geholt und die Schläuche für die Wasserzufuhr über die Straße gelegt werden mussten, war es eine recht aufwändige Arbeit. Löschfahrzeuge mit Wassertank konnten an die unwegsame Stelle nicht so gut gelangen, sagt Johann-vor-der-Brüggen.

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