Justine aus Schloß Holte-Stukenbrock scheidet bei Germany´s next Topmodel aus
Zu schüchtern für die Bühne – kein Foto für Justine

Schloß Holte-Stukenbrock/Los Angeles (WB). Der Traum ist aus: Kandidatin Justine bekommt nach neun Wochen bei Germany´s next Topmodel (GNTM) den gefürchteten Satz von Modelmama Heidi Klum zu hören: »Ich habe heute leider kein Foto für dich.«

Freitag, 05.04.2019, 09:29 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 10:16 Uhr
Justine bekommt kein Foto. Foto: ProSieben/Martin Ehleben

Für die 20-Jährige aus Schloß Holte-Stukenbrock bricht eine Welt zusammen. Klar, wahre GNTM-Fans sind tränenreiche Abgänge längst gewohnt und auch Justines Drama wird in altbekannter ProSieben-Manier zelebriert. Immer wieder mogelt sich ein Werbespot vor die am Boden zerstörte Kandidatin, der vor lauter Spannung langsam aber sicher die platinblonde Perücke abhanden kommt. Denn in dieser Sendung lautet das Motto »We love to entertain you« und neben dem Entscheidungslauf sollen vor allem die Talente von Heidis »Meeeedchen« im Mittelpunkt stehen.

Thomas Gottschalk muss nachhelfen

Blöd nur, wenn man dann eigentlich gar nichts so richtig kann und sein Glück mit Make-Up-Tutorials oder Bulettenkochen versuchen will. Oder wenn man – wie in Justines Fall – einfach nur zu schüchtern ist. Schon beim Proben in der Modelvilla muss Gastjuror Thomas Gottschalk nachhelfen: »Du hast diese etwas rührende Ängstlichkeit und dir kommen deine eigenen Bedenken in die Quere.« Nach langem Hin und Her fällt der 20-Jährigen dann doch ein, dass sie früher einmal Jazzdance getanzt hat.

Heidi Klum und Thomas Gottschalk bereiten die Mädchen für die Bühne vor.

Heidi Klum und Thomas Gottschalk bereiten die Mädchen für die Bühne vor. Foto: ProSieben/Martin Ehleben

Und nachdem es ihrerseits zunächst noch heißt, sie sei bereit »irgendwie alles zu machen«, ertönt wenig später ein leicht panisches »Nee, nein ich kann nicht«. Geduld und starke Nerven sind hier auch vor der heimischen Flimmerkiste gefragt – zumindest solange, bis Justine sich endlich ein Herz fasst und ein wenig vor den großen Fensterfronten der Villa herum zappelt.

Tränenreicher Abschied nach Sia-Performance

Und wenn Justines Schüchternheit zu Beginn der Staffel noch ganz charmant war, ist es mittlerweile schon fast anstrengend. Die restliche Folge inklusive Schlangen-Fotoshooting und einem kurzen Schwenk zum »Elle«-Casting in Berlin verläuft nämlich erstaunlich unspektakulär. So bleibt dem Sender wohl nichts anderes übrig, als Justines Ängstlichkeit immer wieder zum Thema werden zu lassen.

»Ich hinterfrage viel, was andere von mir denken«, »Es ist oft so, dass man ein bisschen untergeht zwischen den anderen Mädels« und »Ich fühle mich in dieser Woche generell nicht so sicher«, jammert die 20-Jährige regelmäßig und als sie dann auch noch vor Live-Publikum im fleischfarbenen Badeanzug als Sia tanzen soll, ist endgültig Schluss. »Man hat bestenfalls ein bisschen mit ihr gelitten«, kommentiert Thomas Gottschalk, bevor Heidi Klum die Stukenbrockerin von ihrem vermeintlichen Leid erlöst: »Ich kann den Spaß nicht erkennen, bei dir sieht das immer aus wie eine Pflichtaufgabe.«

Da helfen Justine auch keine Tränen mehr. Die Chefjurorin ist gnadenlos und schickt die gebeutelte Kandidatin nach Hause. Doch die geht nicht, ohne ihren Mitstreiterinnen noch einmal ins Gewissen zu reden: »Ihr müsst es alle zu schätzen wissen, dass ihr hier seid«.

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