Passionsgeschichte nacherleben: St. Heinrich Sende hat die Ausstellung aus Werl zu Gast
Ein Ostergarten nicht nur für Lego-Fans

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Bibel einmal anders: Der Lego-Ostergarten kommt Ende März ins Pfarrheim St. Heinrich Sende. Erwachsene und Jugendliche aus Werl haben 2016 die Geschichte Jesu in sieben Szenen mit Legosteinen nachgebaut. Die nächsten zwei Jahre ist die Ausstellung in ganz Deutschland unterwegs.

Donnerstag, 07.02.2019, 10:45 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 11:00 Uhr
Das letzte Abendmahl stellt Jesus mit seinen Jüngern dar. Jugendliche und Erwachsene aus Werl haben sieben Stationen aus der Geschichte Jesu mit Lego nachgebaut. Foto: Propstei Werl

Gemeindereferentin Liliane Baumann hatte die Ausstellung vor anderthalb Jahren in Iserlohn-Stübbeken gesehen und die Idee in den Pastoralverbund getragen. Eröffnung ist am Dienstag, 26. März, um 19 Uhr im Pfarrheim in Sende. Die Ausstellung ist dann von Mittwoch, 27. März, bis Freitag, 5. April, montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, donnerstags auch von 15 bis 20.30 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr zu sehen. Gruppen sollten sich anmelden, Führungen gibt es nach Anmeldung auch vormittags ab 9 Uhr. Kontakt via E-Mail: lilianeb@web.de.

Passionsgeschichte im Miniaturformat

Das Begräbnis Jesu kennen die meisten aus der Passionsgeschichte in der Bibel – aber nicht aus Lego. Die Passionsgeschichte im Miniaturformat zeigt die Stationen: Jesus zieht in Jerusalem ein, Jesus feiert das letzte Abendmahl, Jesus geht in den Garten um zu beten und wird dort verhaftet, Jesus wird verurteilt, Jesus wird gekreuzigt und stirbt, Jesus wird begraben und die Auferstehung.

Ziel des Ostergartens ist es, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Passionsgeschichte näherzubringen. »Wir haben so lebendig gebaut, dass jeder die Szenen miterleben kann. Dadurch können wir vermitteln, warum Ostern für uns Christen so wichtig ist. Außerdem glauben wir, dass nicht nur Gläubige an dem Lego-Ostergarten interessiert sind. So kann viel mehr Menschen ein Zugang zum für uns Christen wichtigsten Ereignis vermittelt werden«, sagt einer der Erbauer aus Werl.

Bibelstellen nachgebaut

Als Vorlage für die Szenen hatten die »Baumeister« nur die jeweiligen Bibelstellen – und einen Sack Legosteine. Um den Text lebendig werden zu lassen, haben sie sich intensiv mit ihm und der Situation zu Lebzeiten Jesu auseinander gesetzt. Wie sah die Szene aus? Was haben die einzelnen Charaktere gemacht? Wie haben sie sich gefühlt?

Geplant und vorbereitet wurde der Ostergarten von den Werler Gemeindereferenten Uschi Altehenger und Markus Ende. »Wir hatten schon zweimal einen Ostergarten in Lebensgröße, der sehr gut ankam. Da wir Abwechslung wollten, haben wir überlegt, ob wir einen Ostergarten auch im Miniaturformat hinbekommen«, sagt Ende. Gezielt hatten sie Jugendliche und Erwachsene angesprochen, die Lust darauf hatten, mit Lego bauen.

Eine künstlerische Freiheit hat sich die Gruppe beim Bau der Stationen genommen. Sie haben in jeder Szene die Jünger eingebaut, obwohl sie nicht immer in der Bibel erwähnt werden.

Diese Ausstellung eignet sich für Kinder, Jugendliche und für alle Erwachsene, die die Welt der Legosteine nie aus den Augen verloren haben.

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