Löschzug Stukenbrock: Kameraden halten sich auf dem Laufenden
Weiterbildung hat Vorrang

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). 160 Stunden haben die 54 aktiven Kameraden des Löschzugs Stukenbrock durchschnittlich im vergangenen Jahr freiwillig im Dienst der Feuerwehr geleistet. Zum Vergleich: Dies entspricht in etwa der Anzahl der Stunden, die ein Vollzeitbeschäftigter in einem Monat arbeitet.

Montag, 04.02.2019, 06:45 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 07:00 Uhr
Die Träger der Leistungsnachweise: Kevin Diehn, Jan Strothmann, Daniel Kammertöns, Markus Sander, Jonas Fockel (hintere Reihe, von links), Nick Strothmann, Nick-Joel Neugebauer, Marvin Bories, Jan-Luca Wolf, Kevon Meloh, Jana Wulf, Frank Henrichs, Lucas Fockel, Patrick Lütkepicht und Yannik Mikus (vordere Reihe). Foto: Alexandra Wittke

106 Einsätze, darunter ein Großbrand, drei Mittel- und elf Kleinbrände fuhren die Stukenbrocker. Dazu kamen weitere Einsätze bei der Ölbeseitigung, der technischen Hilfeleistung und bei Brandsicherheitswachen.

Und noch etwas offenbart die Anzahl der geleisteten Stunden von insgesamt 8641. Während die Anzahl der reinen Arbeitsstunden 2658 betrug, waren die Kameraden gut 1000 Stunden mehr in Sachen Dienstabende und für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen unterwegs.

Der Einsatz hat sich gelohnt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnte Claus Oberteicher insgesamt 16 Feuerwehrleistungsabzeichen ausgeben. Darüber hinaus konnte der Leiter der Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock 15 Beförderungen aussprechen.

Vor 60 Jahren eingetreten

Als Gerhard Brink und Alois Sonnet vor genau 60 Jahren in die Feuerwehr eintraten, war der Dienst erst ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Trotz ihres hohen Alters ließen es sich die beiden rüstigen Männer jedoch nicht nehmen, die Sonderauszeichnung des Landesverbandes NRW am Samstag im Rahmen der Jahreshauptversammlung persönlich entgegen zu nehmen.

In der Vorstandsarbeit hat es zwei personelle Veränderungen gegeben. Gerald Scharfe hatte sich zum Ablauf seiner Amtszeit nicht mehr aufstellen lassen. Bereits im Juli wählten die Mitglieder des aktiven Löschzugs seinen Nachfolger Patrick Lütkepicht, der sein Amt nun antritt. Die Nachfolge des scheidenden Beisitzers Markus Eikenbusch tritt Manuel Grauthoff an.

Die Ansprache des stellvertretenden Bürgermeisters im Gerätehaus in Stukenbrock offenbarte den Anwesenden zum Schluss noch ein klares Bekenntnis. »Wir haben im Blick, dass es bei der Kreisfeuerwehrschule in St. Vit kneift«, sagte Hans Schäfer über den maroden Zustand des Übungszentrums. Er favorisiere einen Neubau und sehe diesen am kontrovers diskutierten Standort in Spexard.

Seine Zusage in dieser Angelegenheit fand auch die Zustimmung des ersten Vorsitzenden. »Die Nähe zu Stukenbrock ist ein starkes Argument«, sagte Daniel Kammertöns am Ende des offiziellen Teils des Abends.

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