Start des Wetterballons am Gymnasium benötigt auch Rituale X-Wings fliegt mit

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Als der Wetterballon der  Weltraum AG gestern um 13.30 Uhr in den wolkenlosen Himmel über dem Gymnasium aufsteigt, müssen alle die Augen zusammenkneifen. Die mit 4,7 Kubikmetern Helium gefüllte Hülle driftet direkt in Richtung Sonne.

Von Matthias Kleemann
Gleich geht’s los: Oliver Westkämper hat den Ballon noch an der kurzen Leine. Vorne hält einer der Schüler den roten Fallschirm, links im Hintergrund hält Christoph Richter ebenfalls Physiklehrer am Gymnasium, die Sonde, eine Styroporbox.
Gleich geht’s los: Oliver Westkämper hat den Ballon noch an der kurzen Leine. Vorne hält einer der Schüler den roten Fallschirm, links im Hintergrund hält Christoph Richter ebenfalls Physiklehrer am Gymnasium, die Sonde, eine Styroporbox. Foto: Matthias Kleemann

Zum zweiten Mal klappt der Start auf der Wiese zwischen Gymnasium und Rathaus reibungslos. Dabei fällt dem Leiter der AG, Oliver Westkämper, im letzten Augenblick auf, dass eine der drei Kameras nicht scharf geschaltet ist. Also noch mal mit dem Ballon und dem ganzen Equipment zurück unters Sonnendach, Sonde öffnen, noch mal aufs Knöpfchen drücken, Kiste wieder zukleben und wieder auf die Wiese.

Dort dürfen die sieben Schüler der Weltraum AG den Countdown zählen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Ballon schon 10 bis 15 Meter in der Luft, denn die Sonde mit der ganzen Messtechnik hängt an einer langen Leine. An der ist auch noch der Fallschirm befestigt, an dem die Sonde zurück zur Erde schweben soll, nachdem der Ballon in etwa 33.000 Meter Höhe geplatzt ist.

Eine knappe Stunde hat alles gedauert, das Aufblasen des Ballons, das Scharfschalten der Messgeräte, das Verschließen der Sonde. Der Bordcomputer, ein Raspberry Pi, fährt nach dreieinhalb Stunden herunter, damit keine Daten verloren gehen, falls die Stromversorgung ausfällt. Eine Kamera macht alle zwei Sekunden ein Foto, eine weitere Kamera filmt aus einem seitlichen Guckloch der Styroporbox. Dafür hat Oliver Westkämper sich einen kleinen Gag ausgedacht: Ein Minimodell des Raumschiffs X-Wings aus der Star-Wars-Serie wird ständig am Rand der Bilder zu sehen sein, es könnte am Ende so aussehen, als ob da tatsächlich ein Raumschiff im All unterwegs ist.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 22. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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