Projektwoche der katholischen Grundschule Kunterbunte Zeitreise

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). »Steig ein, steig ein«, so werben im ganzen Schulgebäude Schilder. Daneben stehen seltsame Apparate: Zeitmaschinen. Funktionieren die überhaupt?

Von Matthias Kleemann
Ludwig, Lenard und Ermal (von links) präsentieren die Zeitmaschine, mit der es in die Steinzeit geht. Sieben solcher Apprate waren im Schulgebäude zu finden.
Ludwig, Lenard und Ermal (von links) präsentieren die Zeitmaschine, mit der es in die Steinzeit geht. Sieben solcher Apprate waren im Schulgebäude zu finden. Foto: Matthias Kleemann

Wer an den Maschinen vorbei die Klassenräume betritt, der befindet sich schon mitten in der Zeitreise, der »kunterbunten Zeitreise«, das ist der Titel der Projektwoche in der Grundschule Stukenbrock, die in der vergangenen Woche stattgefunden hat. Am Freitag präsentierten Schüler und Lehrer das Ergebnis.

Es sind alles Zeitreisen in die Vergangenheit, offenbar ist das einfacher. Die Projektgruppen haben die Reise in ganz unterschiedliche Epochen angetreten. Manchmal sind sie von dort durch die Zeiten zurück in die Gegenwart gereist und haben hier und dort Station gemacht.

Zum Beispiel die Gruppe, die sich mit der Popmusik beschäftigt hat, vom Jazz über Blues, Rock ‘n’ Roll, Beat, Soul, Funk, Disco, Deutschpop und Rave bis Eurodance. Einen kleinen Vorgeschmack liefert ein Chor mit Titeln wie »Mein kleiner, grüner Kaktus« oder »Rock Arround The Clock«. Selbst gestaltete Plattencover runden das Projekt ab.

Man kann noch viel weiter zurück reisen, bis in die Steinzeit. Liebevoll gestaltete Tableaus mit Steinzeitszenen präsentieren sich dem Besucher, so ähnlich auch in einem anderen Klassenzimmer, wo es ums alte Ägypten geht, oder noch einmal einen Raum weiter, wo man bei den Dinosauriern gelandet ist. Kleine Aktionen sind möglich, in einem Karton darf man einen Dinozahn suchen.

Andere Projektgruppen wandeln auf der Spur der Piraten oder der Indianer. Dort haben die Schüler ein Tipi bemalt und man kann kleine Teppiche weben. Mit einer kreativen Garten-Zeitreise begaben sich Schüler auf die Spur bildender Künstler: Ein Puzzle aus Einzelbilder ist beispielsweise Monets Seerosenteich nachempfunden.

Man kann auch in die Jetztzeit reisen, dann landet man zum Beispiel in der Wüste. Was es da zu sehen gibt, wird in einer Reihe von Schuhkartons gezeigt – lauter kleine Einzelschauplätze, mit Zelten, Palmen, Kamelen.

Die sieben Zeitmaschinen im Gebäude sind übrigens ebenfalls ein Projekt gewesen. Sie wurden individuell zu den jeweils geplanten anderen Zeitreisen gebaut, es gibt also eine Steinzeit-Maschinen, eine für die Dinos, eine für die Gärten, und so weiter.

Im Hier und Jetzt landet man, wenn man durch die Tür auf den Pausenhof tritt, wo der Förderverein Kaffee und Kuchen anbietet.

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