Rietberg
Pflege-WG steht in den Startlöchern

Rietberg (gl) - Das Gemeinschaftsprojekt „Leben und Wohnen auf Gut Rietberg“ nimmt weiter Gestalt an: Bauherr Carl-Philipp Tenge-Rietberg hat die Räume für eine Pflegewohngemeinschaft und sieben barrierearme Wohnungen an die Diakonie Gütersloh übergeben. Letztgenannte sind bereits eingezogen. 

Donnerstag, 03.12.2020, 18:47 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 19:31 Uhr

Ab Februar wird die Demenz-WG bezugsfertig sein. Carl-Philipp Tenge-Rietberg ließ den ehemaligen Hengst- und Abfohlstall barrierefrei umbauen. Im Erdgeschoss ist auf rund 900 Quadratmetern eine Pflege-WG mit insgesamt 18 Zimmern und jeweils eigenem Bad sowie zwei Gemeinschaftsräumen, einem Pflegebad und weiteren Nebenräumen entstanden. Eine begrünte Terrasse sowie ein geschützter Garten gehören ebenfalls dazu. Im Obergeschoss des Gebäudekomplexes werden über eine Treppe und einen Fahrstuhl sieben altengerechte Wohnungen erschlossen. Sie sind zwischen 55 und 93 Quadratmeter groß, mit Loggia oder Balkon und direktem Blick auf die Fischteiche oder den Innenhof des Guts. 

Arbeiten auf der Zielgeraden

Adressaten für die Wohnungen sind vor allem ältere Menschen: „Bei Bedarf können die Mieter Unterstützung durch das Diakonie-Team aus der Pflege-WG bekommen“, erläutert Nicole Karg, die die Wohngemeinschaft auf Gut Rietberg leiten wird. „Mit der Wohngemeinschaft der Diakonie schaffen wir hier nicht nur Wohnraum, sondern einen echten Lebensmittelpunkt“, lobt Carl-Philipp Tenge-Rietberg das Konzept. 

Aktuell werden letzte Handgriffe erledigt. Unter anderem geht es darum, die Gemeinschaftsflächen der WG wie die Wohnküchen, das Pflegebad und Hauswirtschaftsräume auszustatten und die notwendige IT-Infrastruktur zu schaffen. Schließlich gehört Wlan zur Ausstattung der WG. Pflegekräfte brauchen es für die digitale Dokumentation, während künftige Bewohner dadurch Video-Telefonie und audio-visuelle Projektionsgeräte zur Verfügung stehen. Diese geben Videoanrufe zwischen den Bewohnern sowie ihren Angehörigen wieder und projizieren die Anrufenden lebensgroß an eine Wand oder die Zimmerdecke. Das Konzept der Pflege-WG richtet sich an Menschen, die aufgrund von Demenz oder anderen gerontopsychiatrischen Krankheiten pflegebedürftig sind, die aber dennoch gern in einer familiären Gemeinschaft leben möchten.

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