Rietberg
Familienfest-Alternative begeistert

Rietberg (gdd) - Kristina Bieling trinkt aus einem Pappbecher Kaffee und streckt sich anschließend lang auf der Bank im neuen Haus aus. Da stürzt ein Teil des Mauerwerks ein. „Kein Problem“, ruft Tochter Mira, acht Jahre alt. Zusammen mit Brüderchen Michel (4) schleppt sie neue bunte Bausteine an.

Montag, 07.09.2020, 17:09 Uhr aktualisiert: 07.09.2020, 17:46 Uhr

Diese und weitere Szenen eines friedlichen Familienidylls haben sich am Sonntag im Gartenschaupark-Teil Nord abgespielt. Das Wetter, ein Gemisch aus Sonne und Wolken, entpuppte sich als perfekt, um die alternativen Attraktionen zum coronabedingt ausgefallenen Familienfest des Park-Fördervereins zu genießen.

Isa Glücklich animierte zum Mitsingen und Mitmachen

Die Bielings aus Rheda-Wiedenbrück besitzen bereits im dritten Jahr eine Dauerkarte, die häufig zum Einsatz kommt. „In der Vergangenheit waren wir unter anderem begeisterte Teilnehmer der Drachen- und Piratenfeste. Auch der Kletterpark ist super, weil selbst unser Jüngster dank des Gurtsystems sicher bis ganz nach oben in die Baumwipfel gelangen kann“, berichtet Vater Karsten Bieling gegenüber dieser Zeitung.

Zum Mitsingen und Mitmachen animierte in der Volksbank-Arena Isa Glücklich alias Isabell Heyn aus Löhne. Gut gelaunt präsentierte sie bei zwei Konzerten Klassiker für kleine Leute wie das Fliegerlied, „Das rote Pferd“ und „Aramsamsam“, wusste aber auch mit eigenen Songs zu überzeugen, etwa mit ihrem Pinguin-Lied und mit „Wackel mit dem Po“. Prominente Unterstützung erhielt sie von Micky Maus und Minnie Maus, die eifrig mittanzten. Insbesondere die Jüngsten zeigten sich begeistert von dem Programm und quietschten vergnügt.

Vielfältig arrangiertes Spieleangebot lockt zahlreiche Besucher

Was den Aufenthalt im Parkteil Nord an diesem Nachmittag veredelte, war ein vielfältig arrangiertes Spieleangebot. Zahlreiche Mädchen und Jungen zeigten sich sportlich aktiv beim Durchqueren einer Wasserfläche in kleinen Power-Paddler-Booten. Noch stärker beanspruchten Heranwachsende im Schüleralter ein Vierer-Bungee-Trampolin. In luftigen Höhen hüpften sie um die Wette. Auf einem Rodeo-Bullen ließen sich die Steppkes einmal kräftig durchschütteln und beim „Spiel ohne Grenzen“ galt es, Geschick und Geschwindigkeit zu beweisen.

Überall konnte man Helfer beobachten, die – selbst mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet – für Sicherheit und Abstand sowie die Einhaltung der gebotenen Hygieneregeln im Zeichen der Corona-Pandemie verantwortlich zeichneten. Somit verlief diese Freiluftveranstaltung in bester Ausstattung.

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