Rietberg
„Hänky Pänky“ wird Biergartenkonzert

Rietberg (gl) - Weil Großveranstaltungen derzeit verboten sind, kann das Kneipenfestival „Hänky Pänky“ nicht in gewohnter Form stattfinden. Ganz auf Musik und Geselligkeit müssen die Rietberger aber nicht verzichten: An drei Abenden wird es Konzerte in einem „Pop-Up-Biergarten“ geben.

Mittwoch, 02.09.2020, 17:44 Uhr aktualisiert: 02.09.2020, 18:16 Uhr

Veranstaltungsort ist der Marktplatz Rügenstraße. Geplant ist die Live-Veranstaltung im historischen Stadtkern von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. September. Das Gelände wird eingezäunt, so dass die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gewährleistet werden kann.

Sitzgarnituren vorab reservieren

Im Biergarten werden Sitzgarnituren aufgebaut, an denen bis zu acht Personen Platz finden. Diese Tische müssen vorab gebucht werden. Die Reservierung kostet 24 Euro pro Bierzeltgarnitur – egal, ob sie mit acht Musikfreunden belegt werden oder weniger Gäste dort Platz nehmen. Beim Betreten und Verlassen des Geländes sowie auf dem Weg zum Tisch herrscht Maskenpflicht. Außerdem müssen sich die Besucher am Eingang die Hände desinfizieren. Die Kontaktdaten der Anwesenden werden vor Ort erfasst.

Einlass ist am Freitag und Samstag jeweils ab 18 Uhr, am Sonntag ab 17 Uhr. Das Konzert am Freitag beginnt um 20 Uhr und endet gegen 23 Uhr. Am Samstag erklingen die ersten Töne um 19 Uhr und die letzten gegen 22 Uhr. Am Sonntag geht es bereits um 18 Uhr los. Das Ende ist gegen 21 Uhr vorgesehen. Jeweils eine halbe Stunde nach Abschluss des Konzerts muss das Gelände geräumt werden.

Mirko-Bierstedt-Band eröffnet das Festival

Tickets sind ab sofort erhältlich in der Touristikinformation an der Rathausstraße, unter Telefon 05244/986100 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Am Freitag spielt die Mirko-Bierstedt-Band. Deren Namensgeber, bekannt von vielen Live-Auftritten in ganz Nordrhein-Westfalen, hat als Sänger und Unterhalter seine musikalische Heimat in seiner eigenen Band gefunden. Dazu gehören außer dem Frontmann, der auch Gitarre spielt, die Musiker Hendrik Bussmann (Leadgitarre), Leonie Beckmann (Gesang), Frank Baumjohann (Synthesizer, Saxophon), Jörg Kretschmann (Bass), Manuel Vogt (Schlagzeug), Günther Bierstedt (Gitarre) und Günter Kerber (Keyboard). Neben bekannten Hits, die immer im unverwechselbaren Bandsound erklingen würden, werde das Repertoire zunehmend mit eigenen Songs aus der Feder von Hendrik Bussmann ergänzt, heißt es in der Ankündigung.

Am Samstag tritt die Formation „Round Fifty“ aus Erwitte auf. Die Besucher können sich auf handgemachten Rock freuen. Coversongs werden gemischt mit eigenen Titeln. Die 2007 gegründete Band, bestehend aus Christopher Hausmann (Gesang), André Jenske (Gitarre und Gesang), Harald Uenzelmann (Schlagzeug) und Heike Gösmann (Saxophon und Keyboard), ist regelmäßig zu Gast auf Kneipenfestivals und Stadtfesten. Das Repertoire umfasst Deutschsprachiges von Falco, den Toten Hosen oder Westernhagen genauso wie Klassiker von Bon Jovi, „Fury in the Slaughterhouse“ oder U2.

Vielfältiges Gastronomieangebot an allen drei Tagen

Am Sonntag steht die Band „Tubeway For“ auf der Bühne. Die Gruppe besteht aus vier erfahrenen Musikern aus den Kreisen Soest und Warendorf, die seit 27 Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen. Der singende Schlagzeuger Maddi Harder, Bassist Heinz Wibberg, Jörn Mumm an der Rhythmusgitarre und Sologitarrist Ralf Michaelis interpretieren ihre persönliche Lieblingslieder. Das Programm umfasst „Deep Purple“, „Status Quo“, Johnny Cash oder „The Boss Hoss“. An allen drei Abenden steht ein vielfältiges Gastronomieangebot zur Verfügung.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7563944?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2730031%2F
Großfamilie behindert Rettungskräfte
Aus Sorge vor Tumulten am Städtischen Krankenhaus zeigte die Polizei am Freitag Präsenz. Dort wurde der 70-Jährige am Donnerstag eingeliefert, wo er am Freitag auch verstarb. Angehörige hatten zuvor schon den Rettungseinsatz behindert. Foto: Bernhard Pierel
Nachrichten-Ticker